• Gastfreundschaft für die FCK-Familie: Die Anhänger der „Roten Teufel“ und die Gästefans sind in der Kirche willkommen. Foto: Kunz Kirche will sich für Fußballfans öffnen

    Hoffnung hat Jürgen Jäger noch: Der Mitarbeiter des Gemeindepädagogischen Dienstes im Kirchenbezirk Kaiserslautern hat eine Karte für das letzte Spiel des 1. FC Kaiserslautern in Ingolstadt. „Da machen wir den Klassenerhalt klar“, sagt er. Doch nicht nur in seiner Freizeit treibt ihn Fußball um. Zusammen mit der Stephanuskirchengemeinde auf dem Betzenberg möchte er in Kaiserslautern eine Fan-Kirche gründen, in der sich vor den Heimspielen des Kultvereins FCK- und Gäste-Fans treffen können.

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  • Auf den Spuren Marx’: In einer Trierer Buchhandlung wird der Kapitalismuskritiker mit Sparbüchsen vermarktet. Foto: M. Hoffmann Marx ante Porta

    Ein Gespenst geht neuerdings um in Europa. Seit der Finanzkrise, die einige europäische Staaten in den Abgrund blicken ließ, erfährt die Kapitalismuskritik von Karl Marx, den viele nach dem Ende des Kalten Kriegs bereits abgeschrieben hatten, ein überraschendes Comeback. Für neuen Schub sorgt, dass sich am 5. Mai der Geburtstag des Philosophen, Journalisten und Gesellschaftsana­lytikers zum 200. Mal jährt.

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  • Jetzt mit barrierefreiem Zugang ausgestattet: Das „Haus der Kirche“ in Lustadt an der Oberen Hauptstraße 276. Foto: Iversen Postfiliale und Buchhandlung sind jetzt mit im Haus

    Die Kirchengemeinde Lustadt hat ihr Gemeindehaus „Haus der Kirche“ umgebaut – mit Blick auf die Sicherung ihrer Finanzen. Sie hat zwei Ladengeschäfte als Mieter im Tiefparterre des Hauses aufgenommen: eine Postfiliale mit Lotto, Tabakwaren und Zeitschriften und die Buchhandlung „Das Bücherherz“ mit Schreibwaren. Daneben wurde in einem dritten Raum das Pfarrbüro eingerichtet. Im Obergeschoss sind die Gemeinderäume zu finden.

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Gute Außenpolitik verhindert Konflikte

Die Luftschläge auf Syrien sind Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Hilfloser könne Außenpolitik kaum betrieben werden, meint er. Doch auch die Gegner der Bombenschläge hätten keine Lösung. Die großen Akteure der Weltpolitik seien zu einer strategisch durchdachten Außenpolitik nicht in der Lage. Zu sehr bestimme poli­tisches Prestige im eigenen Land ihr welt­weites Handeln. Aber gute Außenpolitik nehme die Interessen anderer Länder ebenso ernst wie die eigenen und suche den...

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Provokation bis weit über die Schmerzgrenze

Die Verleihung des Musikpreis „Echo“ an die Rapper Kollegah und Farid Bang ist von vielen Seiten wegen einer antisemitischen Textzeile in einem ihrer Songs kritisiert worden. Dass erste Künstler ihre Auszeichnung zurückgäben, sei eine gesunde Reaktion, meint KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer in seinem Kommentar. Eigentlich stelle sich aber die Frage, warum die gewaltverherrlichenden, homophoben, frauenverachtenden und antisemitischen Songs der beiden Deutsch-Rapper solchen Erfolg haben.

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