Die Ostpolitik der sozialliberalen Bundesregierung war hoch umstritten. Dennoch gilt sie als ein epochemachendes Werk westdeutscher Politik. Die Unionsparteien zeterten, die Regierung Brandt gebe die Gebiete östlich von Oder und Neiße „ohne Not“ auf, die Ostverträge bedeuteten ein „zweites Versailles“. Aber die Politik Bahrs und Brandts schuf Vertrauen, und im Moskauer Vertrag vor 50 Jahren stellten die Sowjetunion und die Bundesrepublik ihre Beziehungen auf eine neue Grundlage.

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Rassistische Vorstellungen erlernen schon Kinder. „Ab etwa drei Jahren erkennen Kinder, welche Machtpositionen Menschen haben und welche Muster dahinterstehen“, sagt der Bochumer Bildungsforscher Karim Fereidooni. Unsere Autorin Carina Dobra hat an einem Antirassismus-Webinar der Bildungsstätte Anne Frank teilgenommen und in ihren eigenen Denkmustern rassistische Stereotypen entdeckt.

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Das kürzlich veröffentlichte Zukunftspapier der evangelischen Kirche hat eine Debatte unter Theologen ausgelöst. In dem Papier komme Gott nur noch als „Chiffre“ für ein ethisch-humanitäres Programm vor, „das sich auch ganz säkular vertreten lässt“, kritisierte der Wiener Theologe Ulrich Körtner. Der ehemalige Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Gerhard Wegner, bemängelte eine mangelnde Präzision des Textes.

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In unserer Reihe "Dokumentation" lesen Sie in dieser Ausgabe den Beitrag "Lieblose und verächtliche Sprache - 'Deutschland schafft sich ab' hat vor zehn Jahren eine Zeitenwende markiert" von Eberhard Pausch, Studienleiter der Evangelischen Akademie Frankfurt.

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Lübbe-Preis im Zeichen von Corona

Der 19. Hermann-Lübbe-Preis für Gemeindebriefe soll am Donnerstag, 8. Oktober 2020, ab 18 Uhr im Martin-Butzer-Haus in Bad Dürkheim verliehen werden. Der elsässische Grenzgänger, Journalist, Buchautor und Filmemacher Martin Graff will über seine Erfahrungen in Corona-Zeiten berichten. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Rassismus ist in der Gesellschaft verwurzelt

Seit dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd wird auch in Deutschland gegen Rassismus ist in der Gesellschaft protestiert und darüber diskutiert. Nötig wären niedrigschwellige Angebote – vor allem für junge Menschen, meint Carina Dobra in ihrem Kommentar im KIRCHENBOTEN: Begegnungsabende, gemeinsames Kochen, Quatschen, Chillen.

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