Manch ungewöhnliche Geschmacksrichtung wie Gorgonzola-Walnuss-Feige oder Rote Bete mit schwarzem Pfeffer können Eisliebhaber auf der alle zwei Jahre in Stuttgart stattfindenden Fachmesse „Gelatissimo“ für Speiseeisherstellung probieren. Dort holen sich auch Eigentümer von Eiscafés neue Anregungen oder informieren sich über Produktionstechnik. Doch die Zahl der inhabergeführten Eisdielen, die meist in italienischer Hand sind, sinkt.

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Vier Männer bilden im Landeskirchenrat den Krisenstab in der Kirchenverwaltung, der die Landeskirche gut durch die Corona-Pandemie lotsen soll. Quasi im Schweinsgalopp formulieren die Verwaltungsexperten Empfehlungen für die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen, wie sie die staatlichen Richtlinien praxisgerecht umsetzen können. Und dies gleich für zwei Bundesländer, weil Teile der Evangelischen Kirche der Pfalz im Saarland liegen.

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Chöre dürfen seit Anfang Juni wieder proben. Aber die Einschränkungen, Auflagen und Sicherheitsbestimmungen lassen ein musikalisches Arbeiten nahezu komplett in sich zusammenschrumpfen. Das geben die Kirchenchorleiter, quer durch die Pfalz und Saarpfalz befragt, nahezu einhellig zu Protokoll.

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In unserer Reihe "Dokumentation" lesen Sie in dieser Ausgabe den Beitrag "Die Religion als Friedensstifterin - Einige Beispiele internationaler Konfliktlösungen und gelungener Versöhnungsarbeit" von Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.

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Sens Flöte und die Gerechtigkeit

Der indische Ökonom und Philosoph Amartya Sen bekommt in diesem Jahr den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Seine Überlegungen zur Gerechtigkeit könnten die Debatten über einen vernünftigen Neustart der Wirtschaft nach der Corona-Krise bereichern, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. Alle Staatsleistungen sollten darauf überprüft werden, ob sie ­bestehende Ungerechtigkeiten stabilisieren oder dem Einzelnen mehr Teilhabe ermög­lichen.

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Nur wenige Cent für die Produzenten

Auf den ersten Blick kann sich jeder in Deutschland (fast) alles leisten. Im Grunde sei es aber obszön, wenn ein T-Shirt gerade einmal zwei Euro koste, schreibt Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN. Alles habe seinen Preis. Doch den würden andere zahlen. Arme Leute am anderen Ende der Welt, die für Hungerlöhne unter elenden Bedingungen schuften müssten, damit Billigläden bunte Mode zu Schnäppchenpreisen verhökern können.

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