„Seht ihr den Mond dort stehen, er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön“, drängen sich Matthias Claudius’ Worte auf beim Blick auf den zunehmenden Mond zwischen den Türmen der Kaiserslauterer Stiftskirche. Seit jeher hat der nächste Himmelskörper der Erde die Menschen fasziniert. Vor 50 Jahren startete die Saturn-V-Rakete mit drei Astronauten zur Apollo-11-Mission. Vier Tage später betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen die Mondoberfläche.

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Ein neues Filmprojekt widmet sich den letzten Lebensstunden des evangelischen Schriftstellers und Liederautors Jochen Klepper (1903 bis 1942), der von den Nationalsozialisten gemeinsam mit seiner jüdischen Frau und deren Tochter in den Suizid getrieben wurde. Der kammerspielartige Kinofilm „Schattenstunde“ wolle eine bisher kaum beachtete Seite der nationalsozialistischen Judenverfolgung beleuchten, sagt der Speyerer Filmemacher Benjamin Martins.

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An dem Herxheimer Pfarrer Karl Wiedmann lässt sich das schwierige Verhältnis von Protestantismus und Nationalsozialismus in der Pfalz ex­emp­larisch beleuchten. Deutlich werden zum einen die großen Hoffnungen, die viele protestantische Christen in die NSDAP gesetzt hatten. An Wiedmann lässt sich aber auch zeigen, dass die faktische kirchenpolitische und weltanschauliche Entwicklung im Dritten Reich zu einer tiefen Desillusionierung bei einem Teil evangelischer NSDAP-Anhänger führte.

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Der Menschlichkeit ein Gesicht gegeben

Italiens Innenminister Matteo Salvini hat in der deutschen Kapitänin Carola Rackete seine Meisterin gefunden. Sie hat ein Schiff mit psychisch und physisch äußerst gefährdeten Flüchtlingen gegen Salvinis Willen in einen italienischen Hafen gelenkt. Rackete hat in einer von Hetze und Hass heimgesuchten Welt der Menschlichkeit ein Gesicht gegeben. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Sterben wollen passt in kein Gesetz

Eine 44 Jahre alte Frau nimmt wegen jahrelanger, chronischer Schmerzen die mehrfach tödliche Dosis eines Schmerzmittels, das ihr der Arzt verschrieben hat. Der per SMS informierte Mediziner unternimmt keine Rettungsmaßnahmen und lässt die komatöse Frau sterben. Der Arzt hat sich nicht strafbar gemacht, entschied jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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