• Anfang des 20. Jahrhunderts machte sich Ludwig Sütterlin daran, die deutsche Schreibschrift zu vereinfachen. Foto: Kunz Schriftreform mit Langzeitwirkung

    Anfang des 20. Jahrhunderts machte sich Ludwig Sütterlin daran, die deutsche Schreibschrift zu vereinfachen. Die flächendeckende Aufnahme seiner Reformschrift in den offiziellen Lehrplan unter den Nationalsozialisten 1935 bekam der vor 100 Jahren verstorbene Grafiker allerdings genauso wenig mit wie das Verbot der Schrift durch einen Erlass Hitlers. Dieser machte damit einem mehrere hundert Jahre alten Sonderweg deutscher Schrift ein Ende. Wer in Briefen oder Tagebüchern in die Geschichte seiner Vorfahren eintaucht, stößt heute noch auf Sütterlin.

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  • Vielfältig: Das Theologiestudium ist durch Reformen nicht so stark verändert worden wie andere Fächer. Foto: epd Viele haben Theologiestudium nicht auf dem Radar

    Darf man als Pfarrerin echt ein Nasenpiercing haben? Glaubt eine junge Frau wie Sie wirklich, dass die Evolutionstheorie falsch ist? Anke Meckler stößt bei jungen Menschen auf viel Interesse, wenn sie für das Studium der Evangelischen Theologie wirbt. Aber auch auf viele Vorurteile. Seit einem Jahr ist die 33-jährige Pfarrerin mit 25 Prozent einer Stelle für die Werbung um Pfarrernachwuchs in der pfälzischen Landeskirche zuständig.

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  • Bibel im Zentrum: In einigen Bundesländern haben evangelische und katholische Schüler gemeinsam Religionsunterricht. Foto: epd Herausforderung im Klassenzimmer

    Schon länger verlieren die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland Mitglieder. Dies hat Auswirkungen auf den Religionsunterricht in Deutschland. Auch weil der Anteil evangelischer und katholischer Schüler abgenommen hat, der Anteil konfessionsloser und muslimischer Schüler dagegen steigt, ist der rein evangelische oder katholische Religionsunterricht immer schwieriger zu bewerkstelligen.

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Dieses Werk hinterlässt Spuren

KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit der Vergabe des Pfalzpreises für Geschichte an die Herausgeber des zweibändigen Werks „Protestanten ohne Protest“. Der Gewinn des Pfalzpreises zeige in aller Deutlichkeit, dass der Landeskirchenrat vor über acht Jahren die richtige Entscheidung getroffen habe, als er beschloss, eine Erforschung der Landeskirche während der Zeit des Nationalsozialismus auf den Weg zu bringen, meint Schuck.

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Kirche ist nicht länger Herrin ihres Schicksals

Bis 15. November hat in Bonn die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) getagt. „Zukunft auf gutem Grund“, lautete das Leitwort der Tagung, doch die eingeladenen Experten bescheinigten der EKD vor allem, dass der Grund ziemlich wacklig ist. Weiterwurschteln sei also nicht länger angesagt, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN. Auch diese Erkenntnis sei nicht neu, schon vor gut zehn Jahren sollten zwölf kirchliche „Leuchtfeuer“ neues Licht in die Düsternis...

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