Im „Erzählcafé“ treffen sich regelmäßig Bürger aus Pirmasens, um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu helfen. Es ist ein Angebot des Begegnungszentrums „Mittendrin“ der Diakonie, das sich seit einem halben Jahr in der Fußgängerzone befindet. In der unter hoher Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen leidenden Stadt soll der Nachbarschaftstreff eine Plattform sein, sagt der Leiter Albert Gomille. Dort können Ehrenamtliche eigene Freizeit- und Bildungsangebote anbieten. Ergänzt werden diese...

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  • Wird in punkto Gottesdienst und Seelsorge vom Saarland aus betreut: Die Niederauerbachkaserne Zweibrücken. Foto: Steinmetz Seelsorge in Niederauerbacher Kaserne ausgedünnt

    Viel zu tun hat der evangelische Militärpfarrer Karl-Martin Unrath. Eigentlich betreut der 57-Jährige die Truppenstandorte Saarlouis, Merzig und Lebach und ist ohnehin viel unterwegs. Seit Dezember vergangenen Jahres ist er nun auch noch Militärpfarrer in der Niederauerbachkaserne Zweibrücken – als Vakanzvertretung. Ob es in diesem Jahr zu einer Neubesetzung kommt, ist unklar.

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  • Abschied von einem, der großes Vertrauen und Wertschätzung genoss: Pfarrer Tilo Brach geht der Trauergemeinde voran. Foto: Dell Er baute Brücken und zog die Grenzen

    Als „Ratgeber, Brückenbauer, Seelsorger und Lehrer des Evangeliums“ hat Oberkirchenrat Manfred Sutter den im Alter von 62 Jahren gestorbenen Prediger Reinhard Schott gewürdigt. Schott war Integrationsbeauftragter der Landeskirche, stellvertretender Vorsitzender des Evangelischen Gemeinschaftsverbands Pfalz und berufenes Mitglied der Landessynode. Die Beisetzung fand am vergangenen Montag in Begleitung mehrerer Hundert Menschen in Grünstadt statt.

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Kein Zeichen für eine liberale Haltung

Mit der Gründung der Vereinigung „Juden in der AfD“ beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Dadurch dürfte vielen Menschen erstmals bewusst geworden sein, dass es auch jüdische Mitglieder in dieser Partei gibt, schreibt er. Die AfD benutze die Gründung, um eine Liberalität herauszustellen, von der sie meilenweit entfernt sei, meint Schuck.

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Die Personalnot in der Pflege bleibt

Die Pläne von Bundesgesundheitsmnister Jens Spahn zur Behebung des Pflegenotstandes sind Thema des Kommentars von Nils Sandrisser im KIRCHENBOTEN. Er kritisert: Warum nur 13000 neue Stellen schaffen, wenn selbst die Bundesregierung, der Spahn angehört, einräumt, dass derzeit 36000 Stellen unbesetzt sind? Es gehe darum, mehr Menschen für die Pflege zu begeistern. Gelingen könne nur eine Reform, die alle Probleme berücksichtige und nicht an einigen vorbeigehe.

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