Sonja und Peter Winter haben nicht in der Kirche geheiratet: Als Ort wählten sie sich ihre Lieblingskneipe „Route 66“ in Zweibrücken-Niederauerbach aus. Dort hat sie Pfarrer Tilo Brach in einem Freiluft-Gottesdienst vor der Gaststätte kirchlich getraut. Die Hochzeitsgäste fanden den Ort höchst originell. Für Pfarrer Brach, der seit 14 Jahren in Winterbach zum Gottesdienst für Motorradfahrer einlädt, war es die erste Biker-Hochzeit.

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  • Graue Scheidung: Viele Gründe können zu einer Trennung auch noch im hohen Alter führen. Foto: epd Nach goldener Hochzeit den Ring auf den Tisch

    Der Trend zu späten Scheidungen hält seit einigen Jahren an. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts endeten 2017 insgesamt 153500 Ehen vor dem Scheidungsrichter. Das ist der niedrigste Stand seit 25 Jahren. Aber mehr als ein Sechstel der Scheidungen (17,5 Prozent) wurden nach 25 und mehr Ehejahren eingereicht. Der Anteil hat sich seit Anfang der 1990er Jahre verdoppelt, damals waren es nur neun Prozent.

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  • Das Verwaltungsgebäude des Diakonischen Werks Pfalz in Speyer: Im Hintergrund die Gedächtniskirche der Protestation.	Foto: pv Diakonie will ein Anwalt für die Schwachen bleiben

    Nahe vor Ort bei den Menschen sein – das ist das Ziel des Diakonischen Werks Pfalz. Stärker als bisher will der „soziale Dienst“ der pfälzischen Kirche im fünften Jahrzehnt seines Bestehens für die Teilhabe benachteiligter Menschen kämpfen. Auch zukünftig will das Hilfswerk mit seinen Hilfs- und Beratungsangeboten flächendeckend in der Region präsent sein. Das Diakonische Werk Pfalz feiert sein 50-jähriges Bestehen am Freitag, 17. August, mit einem Festakt auf dem Hambacher Schloss.

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Die Wehrpflicht ist der falsche Weg

Die neue Diskussion um die Wiedereinführung des Wehrdienstes oder eines verpflichtenden Dienstes für die Gesellschaft erscheint als Sommerlochdebatte. ­Alle winken ab und verweisen auf hohe ­Kosten, verfassungsrechtliche Probleme und fehlenden Bedarf an zwangsverpflichteten Schulabgängern. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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Kein Interesse für die Not der Rohingya

Fast ein Jahr ist vergangen, seit über 700 000 Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch vertrieben wurden. Aktuell bewegt uns ihr Schicksal kaum noch. Dass das öffentliche Interesse zurückgegangen ist, hat dramatische Folgen. Die Politik und damit die finanzstarken Geber stellen weniger Mittel zur Verfügung. Diese Lücke müssen humanitäre Hilfsorganisationen füllen. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Cornelia Füllkrug-Weitzel.

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