577 registrierte Organisten hat die Landeskirche, die tatsächliche Zahl liegt noch höher, sagt Landeskirchenmusikdirektor Jochen Steuerwald. Allerdings tun sich manche Gemeinden schwer, die Dienste zu besetzen. Während Ingenieure Orgel-Selbstspielsysteme verkaufen, leihen sich Pfälzer Pfarrer gegenseitig die Organisten aus – oder legen Gottesdienstzeiten so, dass musikalische Doppelschichten möglich sind. Besonders heikel: Benachbarte Landeskirchen zahlen besser.

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  • In Kaiserslautern unerwünscht: Mechthild Werner (links) und Silvia Mielke mit einem Bibelband auf einer Kabeltrommel. Foto: Iversen Wie eine Klobürste im ausgedienten Abendmahlskelch

    Wieder einmal Streit um die Kunst. Ein Projekt der Landeskirche zum 200. Jahrestag der Kirchenunion stößt im Kirchenbezirk Kaiserslautern, wo das Jubiläum im September gefeiert wird, auf Widerstand. Bei der Kunstaktion werde unangemessen mit der Bibel umgegangen, lautet der Vorwurf aus der Unionsstadt Kaiserslautern. Antwort aus dem Landeskirchenrat: Den Kritikern fehlt es an Mut und Kunstverstand.

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  • Beim Einscannen der alten Fotos – hier einer im Krieg zerstörten Kirche: Martin Hohmann im Verlagshaus Speyer. Foto: Landry Von Säulentresoren und uralten Glasdias

    Endlich ist er digitalisiert: Der Jahrzehnte alte Fotobestand der landeskirchlichen Bauabteilung von den mehr als 400 kirchlichen Gebäuden in der Pfalz und Saarpfalz ist künftig im Zentralarchiv der Landeskirche in Speyer einsehbar. „Im Lesesaal können Interessierte dann die Fotos, von denen viele noch schwarzweiß gemacht wurden, am Bildschirm aufrufen“, sagt Archivarin Gesine Parzich.

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Eine Schande für die internationale Politik

Mehr als 60 tote Palästinenser im Gazastreifen in den Tagen um die Feierlichkeiten zur Staatsgründung sind ein beredtes Zeugnis dafür, dass in 70 Jahren nichts besser, aber vieles schlechter geworden ist. Was ­früher extrem-radikale Positionen waren, ­bestimmt heutzutage die Debatten der Knesset. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Heuchlerische Kritik an Özil und Gündogan

Die großen Sportverbände inszenieren sich gerne meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Olympische Spiele und Weltmeisterschaften werden zu großen Festen der Völkerverständigung aufgeblasen, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gibt einen – wenn auch kleinen – Teil seiner Millionen für Kampagnen zu den Themen Fairness, Respekt und Antirassismus aus. Doch die moralische Selbstüberhöhung der Verbände hat ihre Tücken.

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