Leitartikel-Archiv

Was ist der Kirchentag heute, fragt KIRCHENBOTEN-Autor Stefan Mendling in seinem Leitartikel. Ursprünglich hätten sich Menschen unabhängig von der Kirche als „Laienbewegung“ getroffen, um sich mit ihrem Verhältnis zur Kirche auseinanderzusetzen. Mittlerweile sei der Kirchentag zur Bühne geworden: Vom Computerspiel-Workshop bis hin zur Erotik in der Gottesbeziehung – der Kirchentagsbesucher könne nach Herzenslust konsumieren, was ihn interessiert. Der Kirchentag gehe mit der Zeit, schreibt...

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit der Forderung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière nach einer Leitkultur. Man könne mit guten Gründen über Themen wie Bildung, Leistung und Kulturnation anders denken als der Innenminister, ohne sich deshalb ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. Was de Maizière fordere, sei genau genommen die Einwilligung in eine Zivilreligion, meint Schuck. Diese habe es vielleicht im alten Rom gegeben – sie sei aber nichts...

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Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird wieder deutlich, dass Kirchen und Gewerkschaften für gleiche Werte streiten, auch wenn diese Werte unterschiedliche Wurzeln haben. In Gottesdiensten wie auf Maikundgebungen ist viel die Rede von Gerechtigkeit, Solidarität, Nächstenliebe und Menschenwürde. Diese Begriffe genießen große Akzeptanz. Und doch werden die beiden Großorganisationen immer kleiner. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit dem Verfassungsreferendum in der Türkei. Wer sich von der Gewaltenteilung verabschiede – sich Legislative, Exekutive und Jurisdiktion zu Untertanen mache –, verabschiede sich von der Demokratie, meint er. Wer sich aber von der Demokratie verabschiede, brauche „alternative“ Herrschaftsinstrumente: jedenfalls keine freien Medien, sondern eine gut geölte staatliche Propagandamaschine, große Gefängnisse und weil...

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Das Reformationsgedenken 2017 ist ein produktives Jahr für die Wut der Theologen: Da schreibt der Vizepräsident des Kirchenamts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Thies Gundlach, eine wütende Abrechnung mit einigen Theologieprofessoren, denen er eine „grummelige Meckerstimmung gegenüber allen Aktivitäten der EKD“ vorwirft. Die angesprochenen Theologen lassen das nicht auf sich sitzen und keilen zurück. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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Am kommenden Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr in der Speyerer Gedächtniskirche wird Christian Wulff Gast bei der 14. Veranstaltung der Reihe „500 Jahre Reformation“ von KIRCHENBOTE und „Rheinpfalz“ sein. Neben den Chefredakteuren der beiden Blätter ­nehmen auch Schüler an der Diskussion teil. Ein Sozialkunde-Leistungskurs des Speyerer Purrmann-Gymnasiums hat spannende Fragen an den ehemaligen Bundespräsidenten und CDU-Politiker vorbereitet. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Wie lässt sich erklären, dass eine Partei, die jahrelang bei etwa 20 Prozent dümpelte, plötzlich wieder Siegchancen bei der nächsten Bundestagswahl hat? Die Antwort: Ein neuer Hoffnungsträger mit Charisma. Der Soziologe Max Weber nannte schon vor etwa 100 Jahren die charismatische Herrschaft das Außeralltägliche. Und vielleicht funktionierte diese Herrschaft wirklich nur in biblischen Zeiten, wo berichtet wird, wie Gott den Israeliten mit Otniel, Ehud und Gideon Richter „erweckt“, die das Land...

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„Ich bin Sünder und bin fehlbar, und wir dürfen nicht vergessen, dass die Idealisierung eines Menschen stets auch eine unterschwellige Art der Aggression ist.“ Das sagt Papst Franziskus 500 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. Es sei schade, dass Franziskus nicht nach Deutschland komme, um mit der müden Christenheit beider Konfessionen ein rundes Jubiläum des Aufbruchs zu feiern, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger...

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit dem derzeitigen deutsch-türkischen Verhältnis. Die verbalen Rundumschläge des türkischen Staatspräsidenten seien geeignet, die Minister der deutschen Bundesregierung sprachlos und handlungsunfähig zu machen, so Schuck. Jedenfalls habe noch keiner laut protestiert über die Unverschämtheit, im Namen der Meinungsfreiheit von einem fremden Land zu fordern, dort dafür werben zu dürfen, daheim im eigenen Land die...

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Jetzt ist es wieder so weit. Am Aschermittwoch hat die 40-tägige Fastenzeit begonnen, und im 500. Jubiläumsjahr des Thesenanschlags Martin Luthers sollten sich die evangelischen Christen daran erinnern: Sie müssen nicht fasten, aber sie dürfen es. Luther befreite die vorösterliche Fastenzeit von kirchenrechtlichen Vorgaben und machte das Fasten zur freiwilligen spirituellen Erfahrung. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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