Leitartikel-Archiv

In den vergangenen Wochen sind von Politikern Predigten von Kirchenvertretern als zu politisch kritisiert worden. So hat sich beispielsweise die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner kritisch über Anspielungen auf US-Präsident Trump in der Weihnachtspredigt des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm geäußert. Die Verkündigung der Frohen Botschaft habe aber aus sich selbst heraus eine politische Wirkung, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Weil es...

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Der Jahreswechsel 2018 mahnt uns in besonderer Weise zum Nachdenken über das, was wir wirklich wollen: Klimaschutz zur Bewahrung der Schöpfung? Die Europäische Union zur Erhaltung des Friedens? Hilfe für die Opfer der Kriege? Solidarität mit den Völkern Afrikas? Soziale Gerechtigkeit hier und jetzt? Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger zur Jahreslosung 2018.

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Papst Franziskus hat den Passus „Und führe uns nicht in Versuchung“ im deutschen Gebetstext des Vaterunsers kritisiert. Seine Begründung: nur Satan führe in Versuchung. Franziskus könne auf Zustimmung hoffen, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel, denn es gebe einen Trend, dem modernen Bewusstsein anstößige Aussagen in der Bibel umzuschreiben. Schuck warnt aber: Der Traum einer widerspruchsfreien Bibel wäre das Ende christlicher Theologie.

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Laut der Landessynode – so beschlossen am 2. Dezember 2017 in Speyer – müssten wir künftig „Student*innen“ schreiben. Das „Gender*“ soll sicherstellen, dass sich Menschen nicht auf männlich oder weiblich festlegen müssen. Ein Meuchelmordversuch an der deutschen Rechtschreibung, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Leitartikel.

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Die Theorie ist von dem Kabarettisten Volker Pispers. Schon 2013 sagte er, Angela Merkel interessiere sich für Politik überhaupt nicht, sie sei einfach nur gerne Kanzlerin. Da ist was dran. Denn das wichtigste, wenn nicht gar einzige Handwerkszeug der Politik ist Sprache. Und Merkel sei die Vollenderin der hohlen, abstrakten und vor allem völlig fantasielosen Sprache, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel.

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit der Vergabe des Pfalzpreises für Geschichte an die Herausgeber des zweibändigen Werks „Protestanten ohne Protest“. Der Gewinn des Pfalzpreises zeige in aller Deutlichkeit, dass der Landeskirchenrat vor über acht Jahren die richtige Entscheidung getroffen habe, als er beschloss, eine Erforschung der Landeskirche während der Zeit des Nationalsozialismus auf den Weg zu bringen, meint Schuck.

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Wenn Christen das öffentliche Reden über Religion und Gott nicht den Extremisten überlassen wollen, ist es an der Zeit, wieder stärker öffentlich wahrnehmbar zu werden. Vielen Christen fällt es nach einer jahrzehntelangen Säkularisierung schwer, über Religion, Glaube und Gott zu reden. Religionslehrer, Pfarrer und Kirchenleitungen könnten sie ermutigen, wenn sie dies in der Öffentlichkeit wieder öfter tun. Bedarf ist da. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Was würde Luther dazu sagen, fragt KIRCHENBOTEN-Chefredakteur in seinem Leitartikel. Auf jeden Fall würde Luther nach dem Jubiläum sagen, die radikale Frage nach seinem gnädigen Gott habe in den vergangenen 500 Jahren doch mächtig an Bedeutung verloren, schreibt Metzger. Vielleicht habe sich Luthers Kirche da zu sehr den Moden angepasst. Jetzt habe sie auf allen Ebenen mit vielen Events gefeiert, aber hat sie auch deutlich gemacht, warum es sie eigentlich gibt, warum es so spannend ist, die...

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck erinnert in seinem Leitartikel daran, dass, wäre nicht gerade Reformationsjubiläum, in diesen Tagen ein anderes Gedenken im Vordergrund stünde, das die Welt veränderte: Nämlich die Erinnerung an die russische „Oktoberrevolution“. Heute ist dieses Ereignis nur noch ein Thema für Historiker. Doch die politische Linke beginne aufgrund des Erstarkens von populistischen und rechts­extremen Kräften zu ahnen, dass sie immer noch gesellschaftlich relevant sein kann,...

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Es war Wahlkampf in Niedersachsen, und CDU-Innenminister Thomas de Maizière meinte wohl, noch einige Stimmen von ­Muslimen einfangen zu können. Jedenfalls brachte er einen muslimischen Feiertag und nicht – wie theologisch näherliegend – einen jüdischen ins Gespräch. Zuspruch erhielt er pflichtschuldig vom Vorsitzenden des Zent­ral­rats der Muslime und erstaunlicherweise auch von SPD-Chef Martin Schulz. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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