Kommentar-Archiv

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angekündigt, dass die Geburtshilfe ein akademischer Beruf sein soll. Er fordert, dass Hebammen und Entbindungspfleger statt in Hebammenschulen künftig in einem dualen Studium auf den Beruf vorbereitet werden sollen. Worum es bei der Forderung des Bundesgesundheitsminister geht, erklärt KIRCHEBOTEN-Autor Alexander Lang in seinem Hintergrund.

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„Terre des Hommes“. „World Vision“. Welthungerhilfe. Oder „Brot für die Welt“. Alle diese Organisationen wollen nur das eine: helfen. Langfristig unterstützen sie den Aufbau nachhaltiger wirtschaftlicher Strukturen, ohne dabei auf lukrative Aufträge für die heimische Wirtschaft zu schielen. Schon deshalb sei jeder Spendeneuro eine gute Investition, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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In manchen Fragen sei die pfälzische Landessynode sehr beharrlich. Zum Beispiel bei der Wahl des Kirchenpräsidenten. Seit dem Zweiten Weltkrieg wählten die Synodalen konstant nach drei Kriterien: Mann, Theologe, Pfälzer Oberkirchenrat. Das könne sich 2022 ändern. Dann ende die zweite Amtszeit von Christian Schad. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Den Buß- und Bettag – den bis 1995 bundesweit einzigen gesetzlichen evangelischen Feiertag – wird es nicht mehr geben, obwohl sein Anliegen der Besinnung und Umkehr aktuell von höchster Dringlichkeit ist. Er fiel einer Haltung zum Opfer, die im Rückblick nur als vorauseilender Gehorsam zu bezeichnen und mit einer allzu großen Nähe zur Politik zu erklären ist. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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In seinem Hintergrund beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch mit der Frage, wie Profi-Fußballvereine mit der AfD umgehen. Für die beiden Profi-Fußballclubs in Rheinland-Pfalz, FSV Mainz 05 und 1. FC Kaiserslautern, sind die grundlegenden Werte der Vereine nicht mit den Positionen der AfD vereinbar. Zwar betonen beide Vereine ihre parteipolitische Neutralität, verweisen jedoch auf die Werte, für die ihre Clubs stehen.

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Der 9. November - Schicksalstag der Deutschen: 1918 ruft Philipp Scheidemann die Weimarer Republik aus. Fünf Jahre später, 1923, putschen Hitler und Ludendorff am 9. November gegen die Republik und 1938 zerstören die Nazis in der Reichspogromnacht hunderte jüdische Synagogen. Aber auch die Öffnung der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik 1989 gehört in diese Liste. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

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Einen neuen Feiertag in Norddeutschland – weitere Spuren hat das Reformationsjubiläum 2017 nicht hinterlassen. Oder doch? Über den Tag des Jubiläums hinaus werde zweierlei zurückbleiben: Die evangelische Kirche habe sich so intensiv wie nie mit den Lehren ihres Urvaters auseinandergesetzt – und mit seinen Irrlehren. Zweitens habe auch die katholische Kirche das Reformationsjubiläum für sich entdeckt, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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Für viele war es ein Schock, als Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz Abtreibung mit einem Auftragsmord verglichen hat. Abweichend vom Manuskript seiner Predigt über das Gebot „Du sollst nicht töten“ fiel der Satz „Ist es richtig, einen Auftragsmörder anzuheuern, um ein Problem zu lösen?“ Allerdings zeigten viele spontane Äußerungen in Interviews, dass Franziskus letztlich ein wertkonservativer Katholik sei, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Kommentar.

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Die Pläne von Bundesgesundheitsmnister Jens Spahn zur Behebung des Pflegenotstandes sind Thema des Kommentars von Nils Sandrisser im KIRCHENBOTEN. Er kritisert: Warum nur 13000 neue Stellen schaffen, wenn selbst die Bundesregierung, der Spahn angehört, einräumt, dass derzeit 36000 Stellen unbesetzt sind? Es gehe darum, mehr Menschen für die Pflege zu begeistern. Gelingen könne nur eine Reform, die alle Probleme berücksichtige und nicht an einigen vorbeigehe.

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„Wir schaffen das“, ist wohl der Satz ihrer langjährigen Kanzlerschaft, den Angela Merkel am liebsten ungesagt machen würde. Auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise war dieser Satz Ausdruck eines wirtschaftlich starken Landes, das mit Zuversicht, intakten politischen Strukturen und einer engagierten Zivilgesellschaft in die Zukunft blickte. Das ist nun gerade einmal drei Jahre her. Und alles ist anders. Dennoch war Merkels Satz nicht falsch, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in...

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