Kommentar-Archiv

Mit dem Tag der offenen Tür für Presbyter im Landeskirchenrat beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Kommentar. Wenn die Kirche ihre Strahlkraft erhalten oder wiedergewinnen wolle, dann müssten sie und ihre Mitglieder und Mitarbeiter mit ihren Defiziten erkennbar anders umgehen, als das in der Gesellschaft allgemein üblich sei, fordert er. Christen und Kirche müssten öfter einmal für eine Überraschung sorgen: öffentlich Fehler eingestehen, versöhnlich auf Widersacher zugehen,...

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Griechenland nach der Wahl ist Thema des Kommentars von Wolfgang Weissgerber im aktuellen KIRCHENBOTEN. Bei keinem Thema habe Europa die Griechen derart ­alleingelassen wie beim Thema Flüchtlinge, schreibt er. Das müsse sich Alexis Tsipras, der seine neue Mehrheit nicht mehr nur einem lauten „Nein“ zu Europa verdankt, nun nicht länger gefallen lassen. Eine selbstbewusste Regierung in Athen werde die Europäer jetzt an ihre gemeinsame Verantwortung in der Flüchtlingsfrage erinnern.

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Die Krise der Demokratie ist Thema des Kommentars von Nils Sandrisser im aktuellen KIRCHENBOTEN. Er meint, dass die Krise der Demokratie vor allem eine soziale Krise ist und damit Folge einer Politik, die jahrzehntelang zugesehen hat, wie Arm und Reich auseinanderdriften, und dies mit einem ungerechten Bildungssystem zementiert hat.

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Wie gefährlich ist TTIP? Das geplante transatlantische Handels- und Investitionsabkommen spaltet die Gemüter. Auf der einen Seite hört man Befürchtungen. Von Chlorhühnchen ist die Rede, genmanipulierten Lebensmitteln. Auf der anderen Seite beteuert die EU-Kommission, welche die Verhandlungen mit den transatlantischen Partnern führt, das sei Unfug. Mehr Transparenz bei den Verhandlungen fordert Gerd-Matthias Hoeffchen in seinem Gastkommentar im aktuellen KIRCHENBOTEN.

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Seit über einem Jahr geht das Gespenst eines neuen Kalten Kriegs um in Europa. Die Rolle des Alleinschuldigen am Ukraine-Konflikt, an den Sanktionen und Gegensanktionen, sehen die meisten Europäer exklusiv bei Russland, das wegen des Ölpreisverfalls auch noch in eine schwere Rezession gerutscht ist. Wer sich im Sommer 2015 ein Bild davon machen möchte, wie sich das Land verändert, wie die Russen mit Krise und neuer Konfrontation umgehen, der kann eine Reihe überraschender Erfahrungen machen,...

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Die Zahlen der Asylbewerber aus Balkan-Ländern wie dem Kosovo und Albanien steigen. Vor diesem Hintergrund fordert Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im aktuellen KIRCHENBOTEN, dass die Europäische Union dabei helfen solle, dort stabile demokratische Strukturen und ein rechtstaatliches System aufzubauen sowie die Korruption zu bekämpfen. Denn: Niemand verlasse seine Heimat, der dort eine Zukunft sieht.

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Aktuell stehen Hetzkampagnen gegen Asylbewerber bei einer viel zu großen Gruppe deutscher Facebook-Nutzer hoch im Kurs. Es sind Aufrufe zum Kampf gegen all diese gefährlichen und noch dazu kriminellen Asylanten, die sich auf Kosten des deutschen Staats in diesem Land breitmachen. Nachhilfe in Sachen Toleranz und Nächstenliebe würde einigen Facebook-Nutzern ­sicher nicht schaden, schreibt Charlotte Lisador in ihrem Kommentar.

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Endlich Urlaub! Zeit, das Wetter zu genießen, die Arbeit zu vergessen und Kraft zu tanken? Von wegen. Denn wer in der Freizeit bloß entspannt, bei dem geht’s womöglich schnell bergab mit der Karriere. Das zumindest behauptet die sogenannte „Karriere­bibel“. Doch wenn Menschen in ihrer Freizeit nicht mehr frei sind, den „Funktionier-Modus“ abzuschalten, macht sie das vielleicht kurzfristig beruflich erfolgreich, aber bestimmt nicht dauerhaft glücklich, meint Brigitte Vordermayer in ihrem...

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Wissen Sie wer Wassili Archipow und Stanislaw Petrow sind? Jeder dieser beiden hat einmal einen möglichen Atomkrieg verhindert. 70 Jahre nach dem ersten Abwurf einer Atombombe auf Hiroshima beschäftigt sich Nils Sandrisser in seinem Kommentar im aktuellen KIRCHENBOTEN mit der Frage, ob ein Gleichgewicht des Schreckens sicheren Schutz vor der Vernichtung bietet. Es schieße nur dann keiner, wenn klar sei, dass er dann als Zweiter sterbe, so die fragwürdige Begründung.

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Aktuell sitzen zwölf der 19 Dekane unter den 62 gewählten Mitgliedern der pfälzischen Landessynode. Da die Dekane mit ihren weitgehenden Rechten, wie der Ordination der Pfarrer, das bischöfliche Element in dieser reformiert geprägten Kirche darstellen, gibt das schon zu denken. Wird aus der 1818 gegründeten „Vereinigten protestantisch-evangelisch-christlichen Kirche der Pfalz“ zur 200-Jahr-Feier etwa eine Bischofskirche? Mit dieser Frage beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut...

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