Leitartikel-Archiv

In unseren Breitengraden schien das Wetter immer ein demokratisches Gesprächsthema zu sein. Jeder hatte ja das gleiche. Doch das Wetter habe die Unschuld verloren, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. In Form des Klimawandels stehe es in einer Reihe mit Begriffen wie Globalisierung, Migration, Terror, Krieg oder weltweite Armut. Und jeder wisse, dass die Menschen im nördlichen Teil der Welt durch ihre Lebensweise einen Großteil dieser Probleme erzeugen.

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Am nächsten Donnerstag, am 2. August, vor 200 Jahren, trat in Kaiserslautern die Unionssynode zusammen, in der sich die bis dahin getrennten lutherischen und reformierten Christen zur pfälzischen Landeskirche vereinigten. Gefeiert wurde 1818 zum Auftakt und zum Abschluss der Synode, gefeiert wird 200 Jahre später ebenfalls in Kaiserslautern – in der Hauptsache von Freitag bis Sonntag, 7. bis 9. September. Ein Ausblick von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Donald Trump ist unter den amerikanischen Präsidenten eine Ausnahmeerscheinung, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel: Er erinnert an Caligula, dessen Herrschaft von 37 bis 41 nach Christus genauso lange dauerte wie eine amerikanische Präsidentschaftsperiode, einen römischen Kaiser, der im Laufe seiner Herrschaft ­größenwahnsinnig und geisteskrank wurde.

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Bis ins hohe Alter arbeiten, immer schön in die Rentenkasse einzahlen und sich dann in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden: So sieht ein Arbeitnehmer in der Wunschvorstellung von Politikern und Volkswirtschaftlern aus. Doch das Bild hat Risse. Immer weniger Menschen arbeiten bis zu ihrer Regelaltersrente. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Auch Tage danach gebe das Ausscheiden der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft Rätsel auf. Das Rätselhafte ­dabei sei nicht das Scheitern an sich. Die Mannschaft sei einfach schlecht und offensichtlich nicht besonders hungrig nach ­Erfolg gewesen. Nein, denkwürdig seien vielmehr die unterschiedlichen Reaktionen auf das ­kollektive Versagen der jungen Millionäre, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel.

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Sommerzeit ist Urlaubszeit: Seit Jahrzehnten ist es Tradition, dass der KIRCHENBOTE zum ersten Sonntag vor den Ferien als „Doppelnummer“ erscheint und erst 14 Tage später wieder in die Haushalte kommt. Das bedeutet aber nicht, dass in dieser Zeit die Redaktion „stillstehen“ würde. Wir brauchen diese Tage, um die nächsten Monate zu planen. Zum Beispiel die 200-Jahr-Feier der Pfälzer Kirchenunion. Zum Festwochenende in Kaiserslautern wollen wir Ihnen eine Sonderausgabe anbieten.

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Jetzt spielen sie wieder um die Fußball-Krone: Neymar, Messi, Ronaldo, Özil, Boateng und viele andere. Viele der Fußballer bei der Fifa-Weltmeisterschaft in Russland sind gläubig, bekreuzigen sich bei der Einwechslung oder nach Torerfolgen. Das brasilianische Team hat beim Confed Cup 2017 sogar vor Spielbeginn gemeinsam gebetet. Doch die Fifa kennt keinen Gott neben sich und hat das für das WM-Turnier untersagt. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Christen gegenüber Migranten skeptischer sind als Konfessionslose. Das scheint dem Eindruck zu widersprechen, dass gerade Christen überdurchschnittlich aktiv sind, wenn es um Hilfe für Flüchtlinge geht. Aber ein differenziertes Lesen lasse Zweifel an der Studie entstehen, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. So habe die Studie nicht berücksichtigt, dass es in Europa unterschiedliche Formen der Integration der Kirche in das...

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit dem Beschluss der pfälzischen Landessynode, dass bis Ende 2019 ein zukunftsorientiertes Gesamtkonzept der kirchlichen Presse- und Rundfunkarbeit sowie der Medien- und Verlagsdienstleistungen vorgelegt werden soll, das auch den KIRCHENBOTEN einschließt. Angesichts der digitalen Entwicklung und Segmentierung der Zielgruppen sei das ein längst überfälliger Schritt, meint Metzger.

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Mehr als 60 tote Palästinenser im Gazastreifen in den Tagen um die Feierlichkeiten zur Staatsgründung sind ein beredtes Zeugnis dafür, dass in 70 Jahren nichts besser, aber vieles schlechter geworden ist. Was ­früher extrem-radikale Positionen waren, ­bestimmt heutzutage die Debatten der Knesset. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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