Leitartikel-Archiv

Papst Franziskus hat den den türkischen Präsidenten Erdogan in einer Privataudienz empfangen. KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck meint in seinem Leitartikel, dass Erdogan mit seinem Versuch, sich dem Papst als „Anführer von 1,7 Milliarden ­Mus­limen“ gleichzustellen, weil sein Land den Vorsitz der Organisation für islamische ­Zusammenarbeit innehabe, deutlich zeige, dass Friedensappelle von Franziskus ins Leere laufen: ­Erdogan stehe weiterhin für Repression nach innen und Größenwahn nach außen.

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Politik hat viel mit Symbolen zu tun. Das wird beim Flüchtlingsthema immer wieder deutlich. Politiker, die sagen: Wir brauchen eine Obergrenze, meinen: Deutsche, wir schützen euch vor Überfremdung. Politiker, die Obergrenzen ablehnen, meinen: Wir sind human und weltoffen. So kommt es zu ­diesem merkwürdigen Gezerre um Zahlen. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Ein Jahr nach dem 500. Jubiläum der Reformation feiert die „Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)“ – so der offizielle Name – das 200. Jahr ihrer Gründung. Das Festwochenende mit Gottesdienst und vielen anderen Veranstaltungen findet vom 7. bis 9. September 2018 in Kaiserslautern statt. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit der politischen Situation vor der möglichen erneuten Bildung einer großen Koalition. Verantwortung für den Staat ließe sich mit etwas Fantasie auch anders definieren als durch Koalitionen. Ein CDU-geführtes Kabinett aus Experten für die Probleme könne den Parlamentariern ideologiefreie, sachorientierte Vorschläge machen. Das wäre neu, könnte Deutschland aber laut Koch mit ein bisschen Glück parlamentarische Sternstunden...

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In den vergangenen Wochen sind von Politikern Predigten von Kirchenvertretern als zu politisch kritisiert worden. So hat sich beispielsweise die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner kritisch über Anspielungen auf US-Präsident Trump in der Weihnachtspredigt des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm geäußert. Die Verkündigung der Frohen Botschaft habe aber aus sich selbst heraus eine politische Wirkung, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Weil es...

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Der Jahreswechsel 2018 mahnt uns in besonderer Weise zum Nachdenken über das, was wir wirklich wollen: Klimaschutz zur Bewahrung der Schöpfung? Die Europäische Union zur Erhaltung des Friedens? Hilfe für die Opfer der Kriege? Solidarität mit den Völkern Afrikas? Soziale Gerechtigkeit hier und jetzt? Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger zur Jahreslosung 2018.

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Papst Franziskus hat den Passus „Und führe uns nicht in Versuchung“ im deutschen Gebetstext des Vaterunsers kritisiert. Seine Begründung: nur Satan führe in Versuchung. Franziskus könne auf Zustimmung hoffen, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel, denn es gebe einen Trend, dem modernen Bewusstsein anstößige Aussagen in der Bibel umzuschreiben. Schuck warnt aber: Der Traum einer widerspruchsfreien Bibel wäre das Ende christlicher Theologie.

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Laut der Landessynode – so beschlossen am 2. Dezember 2017 in Speyer – müssten wir künftig „Student*innen“ schreiben. Das „Gender*“ soll sicherstellen, dass sich Menschen nicht auf männlich oder weiblich festlegen müssen. Ein Meuchelmordversuch an der deutschen Rechtschreibung, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Leitartikel.

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Die Theorie ist von dem Kabarettisten Volker Pispers. Schon 2013 sagte er, Angela Merkel interessiere sich für Politik überhaupt nicht, sie sei einfach nur gerne Kanzlerin. Da ist was dran. Denn das wichtigste, wenn nicht gar einzige Handwerkszeug der Politik ist Sprache. Und Merkel sei die Vollenderin der hohlen, abstrakten und vor allem völlig fantasielosen Sprache, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel.

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit der Vergabe des Pfalzpreises für Geschichte an die Herausgeber des zweibändigen Werks „Protestanten ohne Protest“. Der Gewinn des Pfalzpreises zeige in aller Deutlichkeit, dass der Landeskirchenrat vor über acht Jahren die richtige Entscheidung getroffen habe, als er beschloss, eine Erforschung der Landeskirche während der Zeit des Nationalsozialismus auf den Weg zu bringen, meint Schuck.

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