Leitartikel-Archiv

Vor dem Hintergrund der Diskussion über eine mögliche Abschaffung des Solidaritätszuschlages ab 2020 erinnert KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel an den ersten bekannten "Soli" der Geschichte: In 1. Korinther 16 fordere Paulus die Gemeinde in Korinth auf, es den Gemeinden in Galatien gleichzutun und für die Christen in Jerusalem zu sammeln. Diese im Gottesdienst gesammelte Kollekte sei der erste bekannte „Soli“ und existiere auch fast 2000 Jahre später noch, erläutert Schuck.

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Mit der Verschiebung der Fußball-WM 2022 in Katar auf die Adventszeit beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. Die Vorstellung, dass die Schlachtgesänge der Fußballfans auf das „Oh du fröhliche …“-Gebimmel der Weihnachtsmärkte treffe, sei befremdlich, meint Koch. Dennoch sei es richtig, dass die pfälzische Landeskirche ob des möglichen Zeitplans nicht die Spaßbremse geben will, sondern gelassen und originell reagiert.

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger lädt in seinem Leitartikel zur zwölften Veranstaltung der Reihe „Aus Liebe zur Wahrheit: Speyerer Thesen zur Reformation“ von KIRCHENBOTE und RHEINPFALZ ein. Vier Wochen vor dem ökumenischen Kirchentag in Speyer lautet das Thema des Abends mit ­Bischof Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Christian Schad: „Katholiken und Protestanten zwischen Rhein und Saar: Unterwegs zum ökumenischen Kirchentag“.

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Mit der evangelischen Fastenaktion „Sieben Wochen Ohne“ beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Evangelische Christen fasteten anders als Katholiken oder Orthodoxe, schreibt er. Denn Luther habe gelehrt, dass die Sünden umsonst um Christi willen vergeben würden. Vor gut 30 Jahren habe sich jedoch eine Gruppe evangelischer Christen zusammengetan, die das Fasten wiederentdecken wollte. Dabei sei es ihnen nicht um Sündenvergebung, sondern um bewusste Gestaltung des...

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Endlich gebe es ihn jetzt auch als Playmobil-Figürchen: Martin Luther, siebeneinhalb Zentimeter groß, in der Linken den Federkiel und in der Rechten die Bibel. Das teilte die Wittenberger Geschäftsstelle ­„Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“ in diesen Tagen stolz mit. Schämen sollte sie sich, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Leitartikel. Welche niedliche postmoderne Luther-Reliquie mag den Protestanten als Nächstes drohen, fragt Metzger: Der Reformator als...

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In seinem Leitartikel würdigt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch den kürzlich verstorbenen Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Dessen Rede zum 40. Jahrestag der Kapitulation am 8. Mai 1985 sei eine Sternstunde gewesen und habe die vielen nationalen Anklänge bei der Diskussion um das Kriesgende überwunden, meint Koch. Und spätestens nach dieser Rede sei alle öffentliche Kritik an von Weizsäcker, dessen Familie in das Herrschaftssystem des Nationalsozialismus verstrickt war, verstummt....

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Ein Gespenst gehe um in Europa – und es scheine das gleiche zu sein, über das schon Karl Marx und Friedrich Engels im Kommunistischen Manifest 1848 schrieben, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Zwar wolle heute niemand mehr den Kommunismus, aber der Sozialismus, das mit der Lehre von Karl Marx verbundene politische Programm, sei seit einigen Jahren wieder auf dem Vormarsch. Das habe nicht erst die Wahl in Griechenland gezeigt, schreibt Schuck.

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Angst wohin man schaue. Die Angst vor dem Islam oder vor dem sozialen Abstieg treibe Tausende auf die Straßen, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. Auf der anderen Seite hätten muslimische Migranten Angst vor den Demonstranten, die angeblich Angst vor ­ihnen haben, und trauten sich nicht mehr auf die Straße. Gefordert seien die Politiker, meint Koch. Sie sollten den Ängsten entgegentreten, reale Probleme benennen und langfristige Lösungen anbieten. Deutschland sei eines...

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Wie weit darf Satire gehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck vor dem Hintergrund der Pariser Anschläge. Es sei eine Errungenschaft der europäischen Geistesgeschichte, dass satirische Überzeichnung keine kriminelle Handlung ist, sondern Teil des aufgeklärten Diskurses, schreibt Schuck in seinem Leitartikel. Trotzdem gebe es Kränkungen, in denen zwar niemand persönlich beleidigt werde, aber Menschen durch verächtliche Darstellung vermittelt werde, sich für ihre...

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KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch meint, es sei an der Zeit sich bei den Migranten zu bedanken. Millionen Flüchtlinge und Vertriebene hätten nach dem Zweiten Weltkrieg geholfen, das zerstörte Land aufzubauen. Später wäre ohne die sogenannten Gastarbeiter das deutsche Wirtschafts­wunder nicht möglich gewesen, schreibt er in seinem Leitartikel im aktuellen KIRCHENBOTEN. Und das schrumpfende Deutschland werde ohne ­Migranten aus aller Welt langfristig seine Sozialsysteme nicht stabilisieren, seinen...

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