Leitartikel-Archiv

Ökumene sei nichts für Feiglinge. Ökumene bestätige nicht das eigene Ego. Ökumene könne im schlimmsten Fall so weit gehen, dass sie die eigenen Positionen infrage stellt. Und das sei ziemlich unbequem für Kirchen (und für deren Mitarbeiter), weil sich all die christlichen Kirchen ja schließlich auf ihre jeweils eigenen Bekenntnisse gründen und sich somit auf eigene Wahrheiten berufen. KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger blickt in seinem Leitartikel voraus auf den Ökumenischen Kirchentag...

[weiterlesen]

KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit der neuen BND-Ausspähaffäre. Langsam werde deutlich, dass die islamistischen Anschläge vom 11. September 2001 mehr zerstört hätten als zwei Hochhaustürme und einige tausend Menschenleben. Sie hätten eine Kultur des Vertrauens und der gegenseitigen Achtung zerstört, die zumindest zwischen Westeuropa und den Vereinigten Staaten das politische Miteinander jahrzehntelang geprägt hat.

[weiterlesen]

KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger kritisiert in seinem Leitartikel die Asyl- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Er fordert die Abschaffung der "Dublin-Regelung" und eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge auf alle Länder der EU. Schaffe die Europäische Union dies nicht, sei sie das Papier nicht wert, auf dem ihre Grundordnung geschrieben ist. Grenzsicherung sei keine Asylpolitik – nicht für politisch Verfolgte und nicht für von Krieg, ­von Vertreibung und von Unterdrückung...

[weiterlesen]

Das Flüchtlingselend im Mittelmeer ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Er wirft den europäischen Politikern Heuchelei und Versagen vor. Schon vor anderthalb Jahren als 300 Menschen vor der italienischen Insel Lampedusa ertranken, habe der damalige EU-Kommissionspräsident Barroso gesagt, die EU könne nicht zulassen, dass Tausende an ihren Grenzen sterben. Diesmal waren es 800 Tote. Koch meint, dass das Geschehen auf dem Mittelmeer zeige, welches Menschenbild im...

[weiterlesen]

Der Völkermord an den Armeniern durch das Osmanische Reich ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck. Vor 100 Jahren, am 26. April, begann die Deportation der armenischen Bevölkerung aus dem Osten Anatoliens. Mehr als eine Million Armenier wurden erschossen oder starben auf der Flucht. Die Türkei streitet noch heute ab, dass es sich um einen Genozid gehandelt hat.

[weiterlesen]

Heiner Geißler und Helmut Kohl sind seit wenigen Tagen 85 Jahre alt. Beide haben in den 1980er und 1990er Jahren die Politik der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich ­geprägt. In einer SWR-Dokumentation (swrmediathek.de, Titel: „Der Kanzler und der Rebell“) wird über deren beider Leben und Verhältnis zueinander berichtet. Darauf geht KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Leitartikel ein und weist darauf hin, dass Heiner Geißler am Sonntag, 14. Juni, um 14 Uhr zum Kirchenpavillon...

[weiterlesen]

Mit Auszügen aus dem Mottolied für den Ökumenischen Kirchentag 2015 in Speyer möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser auf die Ostertage einstimmen. Ihnen allen wünschen Redaktion und Verlag ein frohes ­und gesegnetes Osterfest.

[weiterlesen]

Bei gleicher Arbeit und gleicher Qualifika­tion verdienen Männer in Deutschland ­sieben Prozent mehr als Frauen. Das sei himmelschreiend ungerecht, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. Frauen ziehe es traditionell stärker in soziale Berufe, die schlechter bezahlt werden als technische oder naturwissenschaftliche Berufe. Doch die Lösung sei nicht, dass Frauen verstärkt solche Berufe ergreifen, meint Koch: Eine menschenwür­dige Gesellschaft löse das Prob­lem anders. Sie...

[weiterlesen]

So freudig wie Johann Wolfgang von Goethe mit seinem „Osterspaziergang“ das Frühjahr begrüßte, werden wohl viele Pfälzer und Saarpfälzer Katholiken und Protestanten in den nächsten Wochen und Monaten sich der ökumenischen Gemeinsamkeiten vergewissern und mögliche Fortschritte begrüßen: durchaus zuversichtlich und über die wärmenden Strahlen des ökumenischen Frühlings erfreut. Und als Frühlingsbote dürfte der ökumenische Kirchentag in Speyer an Pfingsten durchaus gelten, obgleich er sicherlich...

[weiterlesen]

Vor dem Hintergrund der Diskussion über eine mögliche Abschaffung des Solidaritätszuschlages ab 2020 erinnert KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel an den ersten bekannten "Soli" der Geschichte: In 1. Korinther 16 fordere Paulus die Gemeinde in Korinth auf, es den Gemeinden in Galatien gleichzutun und für die Christen in Jerusalem zu sammeln. Diese im Gottesdienst gesammelte Kollekte sei der erste bekannte „Soli“ und existiere auch fast 2000 Jahre später noch, erläutert Schuck.

[weiterlesen]