Kommentar-Archiv

Rund 1,3 Millionen Hunde und Katzen sterben deutschlandweit pro Jahr. Viele Menschen spüren auch nach deren Tod zu ihren tierischen Begleitern eine tiefe Verbundenheit. In rund der Hälfte der Fälle wird das eigene Grundstück zur letzten Ruhestätte, die anderen nutzen meist ein Tierkrematorium. Wer sein Tier nicht verbrennen lassen möchte, kann auch einen Tierfriedhof aufsuchen. Ein Hintergrund von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

[weiterlesen]

Die Botschaft des Christentums ist Liebe. Natürlich geht es an erster Stelle um die Gottes- und Nächstenliebe. Liebevoll sollen sich die Gläubigen aber in allen Dingen verhalten, bis hin zu Tisch und Bett. Mit der real gelebten Liebe tun sich die Kirchen bis heute schwer. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Martin Vorländer.

[weiterlesen]

KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch kommentiert die Antimissbrauchskonferenz der katholischen Kirche in Rom. Er meint, eine Kirche, die einerseits zerknirscht Missbrauch zugebe, andererseits aber einen geschiedenen Chefarzt entlasse, weil er wieder geheiratet hat, habe im gesellschaftlichen Diskurs schlechte Karten. Deshalb sollten die europäischen Bischöfe nicht warten, bis die Weltkirche Reformen beschließe sondern auf mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung drängen.

[weiterlesen]

Mit 17 Jahren dürfen junge Leute zwar Bier und Wein kaufen, aber keinen Schnaps. Rauchen ist ihnen selbstverständlich ebenfalls verboten, wenigstens in der Theorie. In der Disco, in Kino und Kneipe ist für sie um 24 Uhr Schluss. Autofahren dürfen 17-Jährige nur mit Einschränkungen. Aber sie dürfen zur Bundeswehr und dort unter anderem lernen, wie man Leute umbringt, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

[weiterlesen]

KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Kommentar mit dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Ausgerechnet unter den offiziellen Freunden Israels gebe es einige, die mit ihrem Fanatismus antisemitische Ressentiments schürten. Dies gelte auch für Stefan Meißner, Vorsitzender des pfälzischen Arbeitskreises Kirche und Judentum. Metzger legt ihm den Rücktritt nahe.

[weiterlesen]

Neun katholische Theologen haben in einem offenen Brief zu einem tief greifenden Wandel in ihrer Kirche aufgerufen. Sie appellieren an ihre Bischöfe, eine „echte Gewaltenteilung“ einzuführen, fordern sie dazu auf, das Amt für Frauen zu öffnen und den Zölibat zur Wahl zu stellen. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

[weiterlesen]

Abzüglich der abgeschobenen oder freiwillig heimgekehrten Menschen kamen 2018 noch 165000 Flüchtlinge, Asylbewerber oder nachgereiste Angehörige nach Deutschland. 2016 haben fast fünfmal so viele Menschen einen Asylantrag gestellt. Ist die Welt denn seitdem sicherer geworden, fragt Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN. Mitnichten, meint er. Aller Aufwand gelte dem Bestreben, den Weg nach Europa zu versperren.

[weiterlesen]

Der Brexit und seine Folgen für die Demokratie sind Thema des Kommentars von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Ausgerechnet eine Bürgerbefragung habe zum Chaos geführt. Dabei gelte vielen Parteien in vielen Ländern mehr Bürgerbeteiligung als ein Königsweg zur Stärkung der Demokratie. Demokratie funktioniere langfristig nur, wenn möglichst viele Interessen möglichst fair ausgeglichen werden, meint Koch. Dazu habe die repräsentative Demokratie und nicht die direkte die besten Instrumente. Der Brexit...

[weiterlesen]

Man müsse den Leuten endlich mal zuhören, hieß es vor vier Jahren, als die Pegida-Bewegung Dresdens Straßen und Plätze füllte. Nach vielen Runden des Zuhörens und politischem Entgegenkommen – zum Beispiel mit der Verschärfung des Asylrechts oder der Begrenzung des Familiennachzugs – bleibe die Erkenntnis, dass all das an der Aggressivität, die von rechts außen kommt, nichts verändert hat. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Nils Sandrisser.

[weiterlesen]

Knapp die Hälfte der Pflegeheime in Deutschland sind in privater Trägerschaft. Der schnell wachsende Bedarf an Heimplätzen ist allein von gemeinnützigen Trägern wie Diakonie, Caritas oder Arbeiterwohlfahrt nicht zu schaffen. Private Träger wollen aber auch Geld verdienen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Übel wird es dann, wenn der Gewinn wichtiger ist als gute Pflege und gute Arbeitsbedingungen. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Renate Haller.

[weiterlesen]