Kommentar-Archiv

Albert Camus‘ Roman „Die Pest“ von 1947 liest sich wie eine Parabel auf das Erleben der Corona-Pandemie, wobei er die Begrenztheit des Blicks und das Sehnen nach Hoffnung im Werk des erklärten Atheisten besonders deutlich werden lässt. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Die Corona-Pandemie beherrrscht die Nachrichten, drängt sich in den letzten Zipfel des Alltags. Noch vor wenigen Wochen war es nicht das Virus, das die Schlagzeilen beherschte, sondern das Leid der Flüchtlinge, die auf den griechischen Inseln ausharren. Es kommentiert KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Corona hat das Land fest im Griff. Buchstäblich die ganze Welt. Mehr und mehr scheint inzwischen die Einsicht Oberhand zu gewinnen, dass allein der Verzicht auf alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte die Verbreitung des Virus eindämmen oder verzögern kann. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

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Die Zahl der Gemeindemitglieder sinkt ebenso wie die der eng der Kirche verbundenen Menschen. In vielen Bezirken der Landeskirche gibt es bewundernswerte Versuche, neue Formen von Gemeindearbeit zu entwickeln. Das Ziel sei nicht nur, Geld zu sparen. Ziel sei vor allem, flächendeckend Kirche zu bewahren. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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2015 waren allein nach Deutschland mehrere hunderttausend Flüchtlinge gekommen, die Kanzlerin hatte mit dem legendären Satz „Wir schaffen das!“ Menschlichkeit und Größe gezeigt. Heute schottet Europa sich ab - Griechenland schießt mit Tränengas auf Flüchtlinge. Grund zur Scham, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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Das Bundesverfassungsgericht hat das Gesetz zum „Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ gekippt. Mit ihrem postulierten Recht auf Selbsttötung schütten die Richter das Kind mit dem Bade aus, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Kommentar. Wer solle ihren „Akt autonomer Selbstbestimmung“ nach diesem Urteil und den darin verworfenen Werten eigentlich noch vor sozialem Druck und Missbrauch schützen, fragt er.

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Die Mitgliederzahl der Kirche sinkt, der Gottesdienstbesuch geht zurück. Die Kirche verliert den Kontakt zu den Menschen, vor allem zu jüngeren. Deshalb will sich die evangelische Kirche stärker dort engagieren, wo sie junge Menschen vermutet: in sozialen Medien. Dorthin - in das "evangelische Contentnetzwerk yeet" - schickt sie sogenannte Sinnfluencer. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Stefan Mendling.

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Selten haben sich deutsche Katholiken so für das Amazonasgebiet interessiert wie in den vergangenen Monaten. Nachdem sich die Bischöfe aus der Region im vergangenen Oktober im Vatikan zu einer Amazonas-Synode getroffen haben und dort in ihrer Abschlusserklärung dem Papst empfohlen haben, geeignete verheiratete Männer zu Priestern zu weihen, um in entlegenen Gegenden Eucharistiefeiern zu ermöglichen, war Spannung angesagt. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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Die als Wittenberger „Judensau“ bekannte Schmähplastik muss vorerst nicht von der Stadtkirche der Lutherstadt entfernt werden. Das hat das Oberlandgericht Naumburg entschieden. Abhängen würde bedeuten, die Geschichte zu verschweigen, zu beschönigen, schreibt Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN. Er meint, es wäre hilfreich, mit einer erklärenden Hinweistafel die Auseinandersetzung mit diesem Zeugnis der dunklen Geschichte zu befördern.

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US-Präsident Donald Trump hat seinen Nahost-Friedensplan vorgestellt. Er ist ohne Verhandlungen mit den Palästinensern entstanden und er enthält Punkte, die aus palästinensischer Sicht nicht akzeptabel sind. Eine solche Vorgehensweise, die sich mühsamen Verhandlungen entziehe, und ein solcher Plan, der die ­religiös aufgeladenen Konflikte ignoriere, verspreche nichts Gutes, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Kommentar.

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