Kommentar-Archiv

KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Kommentar mit den Austrittszahlen der Kirchen. Kirche habe es immerhin geschafft, die Botschaft Jesu durch alle Irrungen der Zeiten hindurch bis heute in Erinnerung zu halten. Aber das reiche nicht mehr aus, wenn binnen Jahresfrist 270000 Protestanten und 272000 Katholiken aus der Kirche austräten, schreibt er.

[weiterlesen]

Auf den ersten Blick kann sich jeder in Deutschland (fast) alles leisten. Im Grunde sei es aber obszön, wenn ein T-Shirt gerade einmal zwei Euro koste, schreibt Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN. Alles habe seinen Preis. Doch den würden andere zahlen. Arme Leute am anderen Ende der Welt, die für Hungerlöhne unter elenden Bedingungen schuften müssten, damit Billigläden bunte Mode zu Schnäppchenpreisen verhökern können.

[weiterlesen]

Maria Loheide,Vorstand ­Sozialpolitik der ­Diakonie, beschäftigt sich in ihrem Gastkommentar im KIRCHENBOTEN mit dem Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung. Sie kritisiert, dass der einmalige Bonus von 300 Euro pro Kind zwar ein sozial- und familien­politisches Signal sei, für einkommensschwache und arme Familien allerdings nicht reiche.

[weiterlesen]

Die Leidensgeschichte der Afroamerikaner in den USA geht weiter. Der schreckliche Tod von George Floyd Ende Mai in Minneapolis ist ein weiterer trauriger Höhepunkt. Gewalt gegen Schwarze hat System, sie gehört zum System. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

[weiterlesen]

Mit der Situation an den Schulen ist derzeit kaum jemand zufrieden. Schüler haben das Gefühl, nichts wirklich zu lernen, Eltern schimpfen wahlweise auf zu wenig Präsenzunterricht. Jetzt kommt Bewegung in die Situation, der Präsenzunterricht soll zurückkehren. Er sei alternativlos, meint KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer in seinem Kommentar.

[weiterlesen]

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Das wird er auch bleiben, gleichgültig welche Kulturtechniken noch erfunden werden. Mitarbeiter in der evangelischen Jugendarbeit berichten, dass vielen Jugendlichen inzwischen die ausschließlich digitale Kommunikation zum Halse heraushängt. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

[weiterlesen]

Die Corona-Pandemie hat das öffentliche religiöse Leben in Deutschland über Wochen lahmgelegt. Doch in eine Sache ist Bewegung gekommen: Etwa 30 Moscheegemeinden in Deutschland hatten bisher eine Erlaubnis für den Muezzinruf – nun kamen viele Gemeinden dazu. Helmut Frank sieht das in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN kritisch.

[weiterlesen]

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden die Zeitzeugen rar: ausgerechnet in einer Zeit, in der das Erinnern der beispiellosen deutschen Verbrechen einem Teil der Bevölkerung abhanden gekommen ist. Ein Alarmzeichen dieser Geschichtsvergessenheit ist auch die bizarre Debatte über den 8. Mai 1945 als Feiertag. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

[weiterlesen]

So gut betucht war die Menschheit noch nie. In Bussen und Bahnen und beim Einkauf, in Ämtern und öffentlichen Einrichtungen ist eine Schutzmaske über Mund und Nase Pflicht. Gerne auch selbst genäht. In Gottesdiensten– sofern es überhaupt schon wieder welche gibt – ist sie ebenfalls anzulegen. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

[weiterlesen]

Feste und Fußball sind nicht das, was ein Land derzeit zum Überleben braucht. Aber die Absagen sind ein Symbol dafür, dass in den nächsten Monaten, vielleicht in den nächsten ein, zwei Jahren nichts mehr so sein wird, wie es war. Erst ein wirksames Medikament gegen das Virus kann die Tür für eine Rückkehr zu Zuständen öffnen, die denen vor der Pandemie wenigstens ähneln. In welcher Verfassung das Land und die Gesellschaft dann sein werden, weiß allerdings niemand, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus...

[weiterlesen]