Kommentar-Archiv

In seinem Gastkommentar im KIRCHENBOTEN fordert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, eine Politik, die den Schutz der Religionsfreiheit und die Menschenrechte ins Zentrum rückt. Wenn engagierte Leute sich hierzulande für legale Fluchtwege nach Europa einsetzten, dann sei das auch eine Reaktion auf Berichte über Menschen, die wegen ihrer Religion verfolgt würden.

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Schon vor der konstituierenden Sitzung der Landessynode hat es ein wenig gerumpelt. In fünf von 19 Kirchenbezirken lief die Wahl der Landessynodalen nicht reibungslos. So misslich Missverständnisse und Unstimmigkeiten im Einzelfall auch sein mögen, sie bieten immer auch Gelegenheit, grundsätzlich über das Selbstverständnis der Kirche zu diskutieren. Wie sehr muss ein Landessynodaler in der Basis, also in einer Gemeinde, verwurzelt sein? Wie transparent müssen die Kandidatenfindung und die Wahl...

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Der böhmische Kirchenreformer Jan Hus, der vor 600 Jahren auf dem Konzil von Konstanz auf dem Scheiterhaufen vebrannt wurde, wird heute noch in Tschechien als Nationalheld verehrt. Wie 100 Jahre später Martin Luther verurteilte auch Jan Hus den Ablasshandel, und auch Hus hielt Gottesdienste in der Landessprache, stellte das Wort der Bibel über den Papst und teilte beim Abendmahl den Kelch an die Gemeinde aus. Warum Luther den Wormser Reichstag überlebte, während Hus von seinem vermeintlichen...

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Nach Meinung von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch gehört die Kunst in den Kirchenraum. Bilder könnten das Wort nicht verdrängen, aber sie könnten es unterstützen und dafür sorgen, dass Denken und Fühlen, Vernunft und Glaube sich ergänzen. Er regt an, dass Gemeinden Kunst zum festen Bestandteil des Kirchenraums machen und beim Renovieren Geld für Kunst abzweigen sollten. Es lohne sich, gemeinsam mit einem Künstler eine Kirche neu zu entdecken und eine Möglichkeit zu suchen, den Raum spannender und...

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Von Friedensforschern zu erwarten, dass sie zu den Waffen rufen, wäre wohl zu viel verlangt. Insofern sind viele Thesen im neuen deutschen Friedensgutachten wenig überraschend. Dennoch sind manche Sichtweisen und Argumente der Friedensforscher nicht selbstverständlich. Denn sie fordern von Deutschland ­etwas lange Verpöntes: mehr Einsatz. Wolfgang Weissgerber kommentiert im KIRCHENBOTEN das soeben erschienene Friedensgutachten 2015.

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Als ein „Motivationstraining für alle, die nicht an den großen Problemen der Zeit vorbeisehen wollen“, hatte Bundespräsident Joachim Gauck den Kirchentag bei der Eröffnung bezeichnet. Damit hat er recht. Wer den Bundesministern Müller oder de Maizière zugehört hat, muss das Gefühl haben: Beharrliches Eintreten für eine Sache lohnt sich – so wie es viele Kirchengemeinden in der Flüchtlingsarbeit tun. Renate Haller kommentiert im KIRCHENBOTEN den Kirchentag in Stuttgart.

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Die neue Landessynode steht vor großen Herausforderungen: Die Zahl der Kirchenbezirke wird demnächst auf 16 sinken, aufgrund sinkender Mitgliederzahlen werden die finanziellen Mittel spürbar weniger werden. Aber wird das kirchliche Leben in den Dörfern und Städten darunter wirklich leiden? Selbst das etwas leidvolle und zögerliche Zusammenkommen dieser Landessynode zeigt: Das wird es nicht, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Kommentar.

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Ob die neue ökumenische Zeit mit dem Bistum Speyer und der pfälzischen Landeskirche zieht, ist noch lange nicht entschieden, aber Kirchenpräsident Schad und Bischof Wiesemann sangen, predigten, lachten und sprachen zwei Tage lang Seit’ an Seit’. Und mehr als 20 000 Katholiken und Protestanten taten es ihnen gleich auf dem Ökumenischen Kirchentag. Und dennoch: In vielen Diskussionen und Gesprächen wurde klar, dass die Kirchen unter Zugzwang sind, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seiner...

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Geistige Fitness bedeutet, mit allen Herausforderungen des ­Alltags umgehen und sich auf das ­eigene Urteilsvermögen verlassen zu können. Auch der „alten Dame“ Kirche macht das manchmal Probleme. Man merkt auch ihr das Alter an: Es klappt einfach nicht mehr so wie ­früher. Sind das die normalen Alterserscheinungen? Diese Frage stellt KIRCHENBOTEN-Autor Stefan Mendling in seinem Kommentar und beschäftigt sich mit dem Thema Streikrecht in der Kirche am Beispiel der Kindertagesstätten.

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Wenige Monate nachdem das Bundesverfassungsgericht im Sinne der katholischen Kirche geurteilt hat, ändert der Verband der Diözesen Deutschlands seine „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“ und lässt den Einrichtungen größere Spielräume für den Umgang mit Bediensteten, die den Loyalitätsforderungen in ihrer Lebensführung nicht entsprechen. So sollen wiederverheiratete Geschiedene beispielweise künftig nicht mehr automatisch gekündigt werden. Ein...

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