Kommentar-Archiv

Geistige Fitness bedeutet, mit allen Herausforderungen des ­Alltags umgehen und sich auf das ­eigene Urteilsvermögen verlassen zu können. Auch der „alten Dame“ Kirche macht das manchmal Probleme. Man merkt auch ihr das Alter an: Es klappt einfach nicht mehr so wie ­früher. Sind das die normalen Alterserscheinungen? Diese Frage stellt KIRCHENBOTEN-Autor Stefan Mendling in seinem Kommentar und beschäftigt sich mit dem Thema Streikrecht in der Kirche am Beispiel der Kindertagesstätten.

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Wenige Monate nachdem das Bundesverfassungsgericht im Sinne der katholischen Kirche geurteilt hat, ändert der Verband der Diözesen Deutschlands seine „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“ und lässt den Einrichtungen größere Spielräume für den Umgang mit Bediensteten, die den Loyalitätsforderungen in ihrer Lebensführung nicht entsprechen. So sollen wiederverheiratete Geschiedene beispielweise künftig nicht mehr automatisch gekündigt werden. Ein...

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger kommentiert den Ausschluß der Öffentlichkeit bei der Kuseler Bezirkssynode Mitte April. Die pfälzische Landeskirche sei seit ihrer Gründung im Jahr 1818 eine demokratisch verfasste, für die Menschen offene und für die Gesellschaft öffentliche Kirche. Das gelte vor allem für die Synoden. Das Kuseler Geschehen sei umso schlimmer, als sich die Frage nach dem dort verbreiteten Kirchenverständnis der Pfälzer Protestanten stelle.

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KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch beschäftigt sich in seinem Kommentar mit der Podiumsdiskussion mit Kirchenpräsident Christian Schad und Bischof Karl-Heinz Wiesemann zur Ökumene. Die Diskussion sei richtungsweisend, lobt er. Denn Schad und Wiesemann hätten vor allem über gemeinsame christliche Werte und Aufgaben jenseits des Kirchenrechts gesprochen. Für die Katholiken und Protestanten in den Gemeinden bedeute dies, enger zusammenzurücken, mehr gemeinsam zu beten, zu feiern und zu helfen. Ihr...

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„Theologieprofessor will das Alte Testament aus der Heiligen Schrift verbannen“, lautet die Überschrift einer jüngst veröffentlichten Stellungnahme von Friedhelm Pieper, dem evangelischen Präsidenten des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christliche-jüdische Zusammenarbeit. Nichts weniger als einen „handfesten theologischen Skandal im gegenwärtigen deutschen Protestantismus“ sieht der hessen-nassauische Pfarrer am Werk, denn der Berliner Professor Notger Slenczka verlasse...

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger erläutert in seinem Kommentar die Hintergründe der Pfälzer Kirchenunion, der Vereinigung der reformierten und der lutherischen Gemeinden zur heutigen pfälzischen Landeskirche. Im September 2018 soll das 200. Jubiläum der Union in Kaiserslautern gefeiert werden, an dem Ort, an dem sie nach der Abstimmung der protestantischen „Gemeindsglieder“ gegründet wurde.

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Stephan Bergmann geht in seinem Kommentar auf die Flüchtlingsproblematik ein. Die globale Gerechtigkeitsfrage sieht er zur zentralen Herausforderung für den Weltfrieden werden. Die Armen von heute seien die Flüchtlinge von morgen. Zu Recht würden unsere Kirchen schon lange ihre mahnende Stimme angesichts des wachsenden Nord-Süd-Gefälles erheben. Abseits der ­aktuellen Krisen bestehe auch hier dringender Handlungsbedarf. Wir alle haben nur die eine Welt, sagt er.

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Martin Vorländer beschäftigt sich in seinem Kommentar im aktuellen KIRCHENBOTEN mit der Frage, wie mit dem Absturz der Germanwings-Maschine umgegangen wird. Kritiker seien der Ansicht, die Betroffenheit werde übertrieben. Schließlich gebe es zu allen Zeiten Unglücke, Kriege und Katastrophen, deren Tote wir nicht derart betrauern, weil sie weit weg sind. Doch Passionszeit bedeute, den Schmerz nicht wegzuschieben, sondern mit zu fühlen. Und gerade dies sei Ostern: Wir wissen um den Tod und feiern...

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck kommentiert einen neuen Grundlagentext der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit dem Titel „Für uns gestorben. Die Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi“. Der Grundlagentext vermeide eine Festlegung auf eine bestimmte theologische Position. Dies sei jedoch kein Zugeständnis an die Vorlieben heutiger Kirchenmitglieder sondern vielmehr ein Ausdruck intellektueller Redlichkeit der Sache gegen­über, meint Schuck. Denn jede Deutung sei von...

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Europa stecke beim Thema Flüchtlinge in einem Teufelskreis, an dessen Zustandekommen es nicht ganz unbeteiligt gewesen sei, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im aktuellen KIRCHENBOTEN. Den Vormarsch der Terrormiliz IS in Syrien und Irak, das Scheitern des arabischen Frühlings, die Korruption und den Verfall staatlicher Ordnung in Teilen Afrikas sowie das Afghanistan-Desaster – das alles hätten die Europäer zwar nicht unmittelbar zu verantworten. Durch eine halbherzige Politik des...

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