Kommentar-Archiv

KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch beschäftigt sich in seinem Kommentar mit der Podiumsdiskussion mit Kirchenpräsident Christian Schad und Bischof Karl-Heinz Wiesemann zur Ökumene. Die Diskussion sei richtungsweisend, lobt er. Denn Schad und Wiesemann hätten vor allem über gemeinsame christliche Werte und Aufgaben jenseits des Kirchenrechts gesprochen. Für die Katholiken und Protestanten in den Gemeinden bedeute dies, enger zusammenzurücken, mehr gemeinsam zu beten, zu feiern und zu helfen. Ihr...

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„Theologieprofessor will das Alte Testament aus der Heiligen Schrift verbannen“, lautet die Überschrift einer jüngst veröffentlichten Stellungnahme von Friedhelm Pieper, dem evangelischen Präsidenten des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christliche-jüdische Zusammenarbeit. Nichts weniger als einen „handfesten theologischen Skandal im gegenwärtigen deutschen Protestantismus“ sieht der hessen-nassauische Pfarrer am Werk, denn der Berliner Professor Notger Slenczka verlasse...

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger erläutert in seinem Kommentar die Hintergründe der Pfälzer Kirchenunion, der Vereinigung der reformierten und der lutherischen Gemeinden zur heutigen pfälzischen Landeskirche. Im September 2018 soll das 200. Jubiläum der Union in Kaiserslautern gefeiert werden, an dem Ort, an dem sie nach der Abstimmung der protestantischen „Gemeindsglieder“ gegründet wurde.

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Stephan Bergmann geht in seinem Kommentar auf die Flüchtlingsproblematik ein. Die globale Gerechtigkeitsfrage sieht er zur zentralen Herausforderung für den Weltfrieden werden. Die Armen von heute seien die Flüchtlinge von morgen. Zu Recht würden unsere Kirchen schon lange ihre mahnende Stimme angesichts des wachsenden Nord-Süd-Gefälles erheben. Abseits der ­aktuellen Krisen bestehe auch hier dringender Handlungsbedarf. Wir alle haben nur die eine Welt, sagt er.

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Martin Vorländer beschäftigt sich in seinem Kommentar im aktuellen KIRCHENBOTEN mit der Frage, wie mit dem Absturz der Germanwings-Maschine umgegangen wird. Kritiker seien der Ansicht, die Betroffenheit werde übertrieben. Schließlich gebe es zu allen Zeiten Unglücke, Kriege und Katastrophen, deren Tote wir nicht derart betrauern, weil sie weit weg sind. Doch Passionszeit bedeute, den Schmerz nicht wegzuschieben, sondern mit zu fühlen. Und gerade dies sei Ostern: Wir wissen um den Tod und feiern...

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck kommentiert einen neuen Grundlagentext der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit dem Titel „Für uns gestorben. Die Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi“. Der Grundlagentext vermeide eine Festlegung auf eine bestimmte theologische Position. Dies sei jedoch kein Zugeständnis an die Vorlieben heutiger Kirchenmitglieder sondern vielmehr ein Ausdruck intellektueller Redlichkeit der Sache gegen­über, meint Schuck. Denn jede Deutung sei von...

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Europa stecke beim Thema Flüchtlinge in einem Teufelskreis, an dessen Zustandekommen es nicht ganz unbeteiligt gewesen sei, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im aktuellen KIRCHENBOTEN. Den Vormarsch der Terrormiliz IS in Syrien und Irak, das Scheitern des arabischen Frühlings, die Korruption und den Verfall staatlicher Ordnung in Teilen Afrikas sowie das Afghanistan-Desaster – das alles hätten die Europäer zwar nicht unmittelbar zu verantworten. Durch eine halbherzige Politik des...

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Auch die drei Gemeinden der Landeskirche, in denen die Presbyteriumswahlen wegen zu geringer Kandidatenzahl im vergangenen Jahr ausgefallen sind, haben jetzt neue Presbyterien. Auf Vorschlag der zuständigen Bezirkskirchenräte hat der Landeskirchenrat in Speyer sogenannte geschäftsführende Presbyterien ernannt. In seinem Kommentar analysiert KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch, weshalb es manchen Kirchengemeinden schwer fällt, die notwendige Kandidatenzahl zu erreichen und welche Lösungsmöglichkeiten...

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So viel Bewegung gab es im deutschen Katholizismus schon lange nicht mehr, urteilt KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Kommentar. Auf der jüngsten Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz habe sich deren Vorsitzender, der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, als Vertreter eines selbstbewussten Bischofskollegiums präsentiert, das sich in wichtigen pastoralen Fragen nicht mehr von Rom die Richtung vorschreiben lassen will. So wollen die Bischöfe bei der Frage nach der...

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Mit der Rolle der Kirchen im Ukraine-Konflikt beschäftigt sich Karsten Packeiser in seinem Kommentar im aktuellen KIRCHENBOTEN. Mehrere rivalisierende orthodoxe Kirchen, im Westen die Unierten, die orthodoxe Gottesdienste feiern, aber den Papst als Oberhaupt anerkennen, dazu Katholiken und viele Freikirchler – die konfessionelle Gemengelage in der Ukraine sei schon seit der Unabhängigkeit ziemlich verworren gewesen, schreibt er. Heute, wo das Land in Trümmern liegt, könnten die Kirchen laut...

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