Purim – Fasching

Purim ist einer der fröhlichsten und freudigsten Feiertage der jüdischen Tradition. Man soll sich freuen und darf sogar betrunken sein. Purim wird am 14. des jüdischen Monats Adar (gewöhnlich im März) gefeiert. Er erinnert an das Datum, an dem Haman beschlossen hatte, dass alle Juden getötet werden sollten und dass es eine Frau – nämlich Esther –war, die Mut und eine kluge Idee hatte, um ihr Volk vor dem Tod zu retten.

Kinder und Erwachsene verkleiden sich, machen Umzüge. Es gibt besondere Speisen (zum Beispiel „Haman’s Ohren“), das Buch Esther wird in der Synagoge vorgelesen und immer wenn der Name des bösen Haman fällt, dürfen die Kinder mit Rätschen des Vorlesers übertönen. Außerdem ist es bei den Juden Brauch, Geschenkkörbe vorzubereiten und sie an ihre Nachbarn und Freunde zu schicken und den Armen Geld zu geben.

Die Fastnacht oder die fünfte Jahreszeit zählt nicht eigentlich zum kirchlichen Festjahr. Fastnacht sind die Tage vor dem Aschermittwoch. Um sich ab diesem Tag auf das Leiden und Sterben Jesu – aber auch auf das schöne Osterfest – vorzubereiten, durften die Menschen früher nochmal ordentlich feiern. Im Fasching verkleiden sich die Leute, laufen bei bunten Umzügen mit und feiern ausgelassene Feste. Eine besondere Speise in der Faschingszeit sind die Fastnachtsküchle.

Auch Kinder verkleiden sich gerne, schlüpfen immer wieder in andere Rollen – und das nicht nur im Fasching. Sie probieren damit anderes aus.

 

 

 

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