Begrüßung:

Anfangslied:

Kind: Du, sag mal, was tun wir hier?

Pfarrerin: Wir feiern einen Gottesdienst.

Kind: GOTTES-Dienst? - Wer ist denn unser Gott?

Pfarrerin: Gott ist wie Vater und Mutter zu uns. - Gott kam als Bruder zu uns. Und Gott ist die Kraft, die uns zusammen feiern und leben lässt.

Kind: Und wo ist Gott?

Pfarrerin: Gott ist hier bei uns.

Kind: Woran merken wir denn das?

Pfarrerin: Wir haben ein Zeichen: unsere Kerze! Wenn wir sie anzünden, ist es hell und warm.

Lichtlied: Seht auf das Licht ...

Kind: Und was will uns Gott heute sagen?

Pfarrerin: Ihr seid alle mein Team, und jeder spielt eine wichtige Rolle.

Kind: Das will uns Gott heute sagen? Wo steht denn das?

Pfarrerin: Das hat Paulus an sein Team in Korinth geschrieben und steht in der Bibel.

Kind: Aha! - Und was wollen wir unserem Gott sagen?

Pfarrerin: Wir können ihm alles sagen, was uns auf dem Herzen liegt.

Kind: So ganz mit unseren Worten? Wir sind doch so ein großes Team! Das dauert ja länger als die Spielzeit.

Pfarrerin: Zum Glück kann Gott uns auch hören, wenn wir nur in uns drin mit ihm reden.

Kind: In uns drin? Meinst du – in Gedanken?

Pfarrerin: Genau: in Gedanken. Wir können es ja so machen: Ich nehme diese große Sporttasche, wir halten beide daran fest und wir alle hier denken in die Fußballtasche hinein, was uns traurig, ärgerlich oder wütend macht. - Und jetzt singen wir:

Lied: Mein Gott, das muss anders werden ...

Kind: Mir geht aber auch eine Menge Schönes und Fröhliches im Kopf herum.

Pfarrerin: Da nehmen wir vielleicht diesen schönen Siegerpokal. Den halten wir fest und alle denken an das, was uns fröhlich und glücklich macht. Und wir singen:

Lied: Halleluja, preiset den Herrn ...

Aktion zur Geschichte: Clowns-Pantomime zu „Einer allein ist keine Mannschaft“:

  • Ball prellen

  • Eine Idee haben!!!

  • Handschuhe – Trillerpfeife – rote und gelbe Karte

  • Tor anzeichnen ­ Ball zurecht legen – spielen – Fehler – Pfiff – 11 Meter!

  • Handschuhe anziehen – Torwart sein – Warten – schießt ja keiner – Handschuhe aus – an 11-Meter-Punkt schießen und sofort losrennen zum Tor, Handschuhe an und dem Ball hinterher gucken

  • Ratlosigkeit

  • Spiel wiederholen

  • Ratlosigkeit

  • Alles einsammeln und traurig vom Platz

Kind: Das geht ja auch gar nicht. Man kann nicht allein eine ganze Mannschaft sein.

Pfarrerin: Stimmt! So, jetzt haben wir uns ganz gut in unser Thema eingestimmt.

Kind: Und was kommt jetzt?

Pfarrerin: Jetzt machen wir was.

Lied: Ich weiß, was jetzt kommt ...

Schrubberpuppenmannschaft mit unterschiedlichen Trikots tritt auf.

1.: Also, was der Clown sich da vorhin gedacht ... das kann ja gar nicht funktionieren. Einer allein ist einfach keine Mannschaft.

2: He, zu welcher Mannschaft gehörst denn du?

1: Noch zu gar keiner Mannschaft. Noch bin ich allein. Spielst du mit?

2: Aber du hast doch ein anderes Trikot als ich. Du kommst doch aus Brasilien.

1: Ja und? Darauf kommt es doch nicht an.

2: Worauf denn dann?

1: Du bist Verteidiger und ich der Stürmer. Darauf kommt es doch an. Viele verschiedene Spielerinnen und Spieler bilden ein Team.

2: Ok, ich bin Verteidiger und du bist Stürmer. Die braucht man in einem Team. Aber deshalb können wir noch nicht gut spielen. Wir brauchen noch mehr.

3: He, was seid ihr für ein komisches Team? Brasilien und Deutschland?

1: Und was bist du?

3: Ich bin England.

2: Nee, wichtig ist, was du spielst und nicht, wo du herkommst.

3: Mittelstürmer bin ich.

1: Klasse. Spielst du mit?

3: Na klar! Ohne mich könnt ihr ja wohl nicht richtig spielen, oder?

2: Na dann los!

1: Wir brauchen erst noch einen Torwart.

3: Ach, auf den können wir auch verzichten. Spielen geht auch ohne Torwart.

1: Das schon, aber wir sind dann kein Team. Du kannst nicht einfach sagen: Den brauchen wir nicht.

2: In unserem Team ist jeder wichtig.

4: Kann ich mitmachen?

1: Ein Mädchen?

3: Was spielst du?

4: Ich bin Torfrau.

2: Cool! Dich brauchen wir noch.

5: Was seid denn ihr für eine Mannschaft?

alle: Wieso?

5: Jungs und Mädchen, schwarze und weiße, Brasilien und England und Deutschland und so!

1: Aber alle sind wichtig.

2: Und wir gehören zusammen. Wir sind ein Team.

3: Wir haben einen Stürmer, einen Verteidiger, einen Mittelstürmer und eine Torfrau. Alles, was wir brauchen!

5: Es fehlt euch noch einer! Ich!

4: Was bist denn du?

5: Schiri! Damit ihr auch fair spielt!

1: Cool! Ein buntes Team, in dem jeder wichtig ist.

5: Uns verbindet alle ein Teamgeist, ob wir nun Farbige sind oder Weiße, ob wir von hier kommen oder aus einem anderen Land, ob wir arm sind oder reich, groß oder klein, Junge oder Mädchen: Der Teamgeist ist in uns und macht uns einig.

Lied: Auf dem bunten Erdenball (aus:Fans, Fairplay und Fußballfieber, Stuttgart 2006

Aktion: Einen großen Erdball als Spielfeld mit bunten Menschen bekleben

Erdball, kopierte Kinderfiguren zum Anmalen und Ausschneiden, Scheren, Stifte, Doppelklebeband

Lied: Kommt, wir wollen weiter machen. Setzt euch hin. Wir fangen gleich an (Melodie: Guten Tag, ihr seid willkommen..)

Pfarrerin: Na, hat es dir gefallen?

Kind: Klar, das hat Spaß gemacht.

Pfarrerin: Hoffentlich kannst du etwas von hier mitnehmen.

Kind: Was soll ich denn mitnehmen?

Pfarrerin: Na ja, zu einer Mannschaft gehören alle dazu und können mitmachen.

Kind: Und dann denke ich immer daran: Gottes Team ist bunt, und alle sind wichtig! - Und jetzt?

Pfarrerin: Jetzt können wir Lichter anzünden für alle, die ein Licht brauchen.

Kind: Und wieder singen?

Lied: :Licht soll es werden auf Erden, Frieden den Menschen allen:

Wir zünden ein Licht an für alle, die denken, mit Schummeln gewinnen zu können.

Lied: Licht soll es werden auf Erden ...

Wir zünden ein Licht an für alle, die immer alles alleine machen wollen.

Lied: Licht soll es werden auf Erden ...

Wir zünden ein Licht an für alle, die aufpassen, dass der Teamgeist mitspielt.

Lied: Licht soll es werden auf Erden ...

Wir zünden ein Licht an für alle, die immer wieder gerne miteinander spielen.

Lied: Licht soll es werden auf Erden ...

Amen

Kind: Das Kerze-Anzünden, war das unser Gebet?

Pfarrerin: Wir können auch noch das Gebet sprechen, das wir von Jesus selbst gelernt haben.

Vaterunser: Vater unser im Himmel geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit Amen.

Kind: Was sagt uns Gott denn, wenn wir hier wieder weg gehen?

Pfarrerin: Gott will uns segnen.

Segenslied: Segne Vater tausend Sterne ...

Kind: Ist jetzt Ende?

Pfarrerin: Wenn wir die Kerze auspusten, dann ist Schluss. - Wir stellen uns in einer langen Reihe hintereinander auf.

Gott segne dich

und behüte dich.

Gott lasse sein Lächeln leuchten

über dir und sei gut zu dir

Gott schaue freundlich auf dich

und gebe dir Frieden

rechte Hand auf rechte Schulter

linke Hand auf linke Schulter

beide Hände bilden Sonnenkranz über dem Kopf

beide Hände streichen den Rücken herunter

Schlussmusik

 

 

 

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