Erzählvorschlag zu Pfingsten

Die Freunde und Freundinnen von Jesus sind zusammen in einem Haus. Sie singen und beten. Sie erzählen sich immer wieder, dass Gott Jesus auferweckt hat und dass Jesus lebt. Sie erinnern sich daran, dass er versprochen hat immer bei ihnen zu sein. Petrus sagt: „Jesus hat uns versprochen, dass er jemanden schicken wird, der uns Mut gibt. Den guten Geist von Gott. Er soll uns an alles erinnern, was Jesus uns gesagt hat.“ Da sagt Maria: „Nun warten wir schon so lange – sieben mal sieben Tage lang… Wann ist es endlich soweit?“ Die Jünger beten alle zusammen: „Herr schenke uns deine Kraft, wir trauen uns nicht, anderen Menschen von dir zu erzählen.“

Da spüren auf einmal alle, die in dem Haus sind, wie es ihnen warm wird, wie sie so richtig lebendig werden. Es kribbelt überall. Sie können nicht mehr still sitzen. Sie wissen – jetzt ist es soweit. Sie springen auf, reden durcheinander. Jeder möchte erzählen, was er von Jesus weiß. Petrus sagt: „Jetzt gehen wir auf die Straße und zu den anderen Menschen. Wir erzählen ihnen von Jesus. Alle Menschen sollen wissen, dass Jesus lebt. Und dass Gott alle Menschen liebt. Und dass keiner zu dumm oder zu klein oder zu schlecht ist. Jesus möchte, dass alle Menschen zu ihm gehören. Auch wenn sie eine andere Hautfarbe haben. Auch wenn sie eine andere Sprache sprechen.“ „Halleluja“, ruft Johannes dazwischen. „Gott sei gelobt – er hat uns gehört“ , singt Maria ganz laut. Alle laufen zur Tür und stürmen hinaus auf die Straße. Sie laufen zu den Leuten, die gucken ganz verwundert. Alle Jünger fangen an, von Jesus zu erzählen. „Gott hat Jesus auferweckt!“ „Gott hat dich lieb, darum hat er Jesus zu uns geschickt!“ „Ja Jesus lebt – glaubt alle an ihn“ so erzählen sie den Leuten. Ein paar Leute sagen: „Die sind ja betrunken.“ Da hält Petrus eine große lange Rede und erklärt den Menschen, dass Gott seinen guten Geist geschickt hat und dass sie darum alles von Jesus erzählen wollen.

Viele andere Menschen verstehen die Jünger obwohl sie eine andere Sprache sprechen. Sie sagen: „Ja, ich merke, dass das alles wahr ist, was ihr erzählt. Ich will auch an Jesus glauben.“ Die Jünger laden sie ein in ihr Haus. Da sind auf einmal ganz viele Menschen. Sie lassen sich taufen und feiern zusammen ein großes und schönes Jesus-Fest. Von jetzt an wollen sie wie eine große Familie zusammen leben und immer zusammenhalten. Alle freuen sich!

 

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