Der verlorene Sohn

„Der verlorene Sohn bzw. Peter haut ab!“ - Ein Gleichnis nach Lukas 15,11-24

Geschrieben und gestaltet von Marco Schweigerer, Anna Wingerter mit Hortkindern Kindertagesstätte Sonnenblume, Sankt Ingbert-Hassel

Ein Vater hatte zwei Söhne, Peter und Paul. Eines Tages sagte Peter, der jüngere Sohn, zu seinem Vater: „Gib mir jetzt schon mein Erbe, das ich eigentlich erst bekommen würde, wenn Du nicht mehr lebst! Ich will weg von hier und da brauche ich das Geld!“ Der Vater war nicht gerade erfreut. Trotzdem teilte er seinen Besitz auf und Peter zog mit seinem Anteil los.

Er ging ins Ausland. Das Geld reichte allerdings nicht sehr lange. Er musste schließlich Wohnen und Essen bezahlen. Außerdem gab er viel Geld für Partys und seine neuen Freunde aus. Plötzlich war das ganze Geld verbraucht– weg!

Der Geldbeutel war leer. „Was soll ich jetzt machen!?“, dachte Peter. Die neuen „Freunde“ waren auch schnell weg. Und zu allem Übel wuchs in diesem Jahr nicht viel auf den Feldern, alles war zu teuer und Arbeit gab es auch keine.

Nur als Schweinehirt konnte er arbeiten. Er hatte sehr viel Hunger und es gab nichts zu essen. Einmal träumte er schon, dass er Schweinefutter probierte vor lauter Hunger – aber selbst im Traum schmeckte es absolut scheußlich!!! Doch sogar das ging in der Wirklichkeit nicht: Der Bauer hatte es ihm streng verboten. Als es ihm so schlecht ging, bekam er plötzlich Heimweh.

Er dachte daran, wie viele Arbeiter sein Vater hatte und wie gut es denen ging: alle hatten genug zu essen und wussten, wo sie abends schlafen konnten. Peter hatte eine Idee: Ich gehe zurück zu meinem Vater und sage zu ihm: “Vater, ich habe alles falsch gemacht und das tut mir sehr leid. Alles Geld ist weg und mir geht es ganz schlecht. Ich verstehe, wenn du mich nicht mehr als Sohn haben willst. Aber könnte ich nicht wenigstens als Arbeiter bei dir unterkommen?“ Und er machte sich auf den Weg nach Hause.

Als aber der Vater seinen jüngeren Sohn kommen sah, lief er ihm entgegen, umarmte ihn und sagte: “Peter, ich habe so lange auf dich gewartet, ich dachte schon, du bist tot- aber du lebst!!“Und zu seinen Knechten sagte er:“ Holt neue Kleider und einen neuen Siegelring für meinen Sohn.

…und macht ein Festessen- Peter lebt! Heute haben wir allen Grund zum Feiern!!!“

Gespräch
Was hat der Vater gemacht, als der jüngere Sohn wieder nach Hause kam?

Mit wem könnte man den Vater aus der Geschichte vergleichen? Wer ist wie dieser Vater?

Jesus hat diese Geschichte seinen Zuhörern erzählt, um ihnen zu erklären, dass Gott so ein guter Vater ist. Gott freut sich, wenn ein Mensch zu ihm zurück findet. Man muss nicht besonders gut oder lieb sein. Sondern wir können zu ihm kommen wie wir sind. Gott hat uns lieb!

 

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