Leitartikel-Archiv

Ob verpflichtend festgeschrieben im Lehrplan oder nicht, in einem Punkt waren sich bei der Fachtagung Gedenkpädagogik im Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen alle ­einig: Der Besuch von KZ-Gedenkstätten ist neben dem Einladen von Zeitzeugen oder der Mitarbeit bei lokalen Initiativen wie „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“ ein wichtiger Teil der Erinnerungsarbeit an Schulen. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat tiefe Spuren hinterlassen. Die Studie der Bischofskonferenz zeigt, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt. Es wurde systematisch vertuscht, das Ansehen der Kirche vielfach höher bewertet als Aufklärung und Opferschutz. Scham, Entschuldigung und der Versuch der Wiedergutmachung werden da nicht reichen. Die katholische Kirche hat ein Strukturproblem. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Heute, in einer Zeit der Gedankenlosigkeit über das politisch Erreichte, in der niemand mehr wegen seiner Gedanken in „Banden und Ketten“ kommt, klingt das tradierte Motiv „Es bleibet dabei, die Gedanken sind frei“, fast schon obszön. Immer wieder wabert es ohne Vernunft und Verantwortung dumpf dahin und erobert im schlimmsten Fall ­massenhaft die Straßen und Plätze. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Der demokratische Marktplatz der evangelischen Jugend auf dem Unionsfest in Kaiserslaiutern ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer. Er meint, nicht nur an der Jugend, aber natürlich auch an ihr sei es, scheinheilige Argumentationen besorgter Bürger in Sachen Flüchtlinge und Rassismus zu entlarven. Dafür sei auch gute Bildungsarbeit an Schulen gefragt.

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Im besten Falle macht Kunst verborgene Strukturen und tief liegende Befindlich­keiten einer Gesellschaft deutlich, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. Der vier ­Meter hohen, vergoldeten Erdogan-Statue auf dem Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden ist das gelungen. Der Betrachter musste sich zunächst darüber klar werden, ob das Objekt verherrlichend oder ironisch gemeint ist.

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Vom 7. bis 9. September feiert die Evangelische Kirche der Pfalz 200 Jahr Pfälzer Kirchenunion. Die Abstimmung der „Familienväter“ über den Zusammenschluss der Lutheraner und der Reformierten in der Pfalz 1818 sei nicht mehr und nicht weniger als der – tatsächlich gelungene – Versuch des bayerischen Königs, die Basisbewegung der prälzischen Kirchengemeinden zu legalisieren, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Leitartikel.

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Zum ersten Mal startet am 1. September die ökumenische Aktion „Trendsetter Weltretter. Einfach anders konsumieren“. Dabei wollen das Bistum Speyer, die Evangelische Kirche der Pfalz, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest und die Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz als Veranstalter zu einem nachhaltigeren Lebensstil animieren. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Wer erfolgreich Begriffe setzt und verankert, definiert, was viele Menschen für Wirklichkeit halten. Immer wieder werden dabei Begriffe in den öffentlichen Diskurs geschmuggelt, die eine falsche Wirklichkeit vortäuschen. Zum Beispiel das christlich-jüdische Abendland, das es zu retten gilt. Doch das Christlich-Jüdische sei eindeutig im Morgenland entstanden und von Migranten nach Westen gebracht worden, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel.

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Die neue Diskussion um die Wiedereinführung des Wehrdienstes oder eines verpflichtenden Dienstes für die Gesellschaft erscheint als Sommerlochdebatte. ­Alle winken ab und verweisen auf hohe ­Kosten, verfassungsrechtliche Probleme und fehlenden Bedarf an zwangsverpflichteten Schulabgängern. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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In unseren Breitengraden schien das Wetter immer ein demokratisches Gesprächsthema zu sein. Jeder hatte ja das gleiche. Doch das Wetter habe die Unschuld verloren, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. In Form des Klimawandels stehe es in einer Reihe mit Begriffen wie Globalisierung, Migration, Terror, Krieg oder weltweite Armut. Und jeder wisse, dass die Menschen im nördlichen Teil der Welt durch ihre Lebensweise einen Großteil dieser Probleme erzeugen.

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