Leitartikel-Archiv

Wenn Christen das öffentliche Reden über Religion und Gott nicht den Extremisten überlassen wollen, ist es an der Zeit, wieder stärker öffentlich wahrnehmbar zu werden. Vielen Christen fällt es nach einer jahrzehntelangen Säkularisierung schwer, über Religion, Glaube und Gott zu reden. Religionslehrer, Pfarrer und Kirchenleitungen könnten sie ermutigen, wenn sie dies in der Öffentlichkeit wieder öfter tun. Bedarf ist da. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Was würde Luther dazu sagen, fragt KIRCHENBOTEN-Chefredakteur in seinem Leitartikel. Auf jeden Fall würde Luther nach dem Jubiläum sagen, die radikale Frage nach seinem gnädigen Gott habe in den vergangenen 500 Jahren doch mächtig an Bedeutung verloren, schreibt Metzger. Vielleicht habe sich Luthers Kirche da zu sehr den Moden angepasst. Jetzt habe sie auf allen Ebenen mit vielen Events gefeiert, aber hat sie auch deutlich gemacht, warum es sie eigentlich gibt, warum es so spannend ist, die...

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck erinnert in seinem Leitartikel daran, dass, wäre nicht gerade Reformationsjubiläum, in diesen Tagen ein anderes Gedenken im Vordergrund stünde, das die Welt veränderte: Nämlich die Erinnerung an die russische „Oktoberrevolution“. Heute ist dieses Ereignis nur noch ein Thema für Historiker. Doch die politische Linke beginne aufgrund des Erstarkens von populistischen und rechts­extremen Kräften zu ahnen, dass sie immer noch gesellschaftlich relevant sein kann,...

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Es war Wahlkampf in Niedersachsen, und CDU-Innenminister Thomas de Maizière meinte wohl, noch einige Stimmen von ­Muslimen einfangen zu können. Jedenfalls brachte er einen muslimischen Feiertag und nicht – wie theologisch näherliegend – einen jüdischen ins Gespräch. Zuspruch erhielt er pflichtschuldig vom Vorsitzenden des Zent­ral­rats der Muslime und erstaunlicherweise auch von SPD-Chef Martin Schulz. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Die Nachrichten und Bilder, die uns derzeit aus der spanischen Region Katalonien erreichen sind Thema des KIRCHENBOTEN-Autors Martin Schuck in seinem Leitartikel. Sie scheinen seltsam aus der Zeit gefallen: Ein vom höchsten spanischen Gericht verbotenes Unabhängigkeitsreferendum sorgt in einem Land, das nicht erst seit gestern Mitglied der Europäischen Gemeinschaft (EU) ist, für gewalttätige Auseinandersetzungen. Allen spanischen Politikern ist die Angst anzumerken, dass Katalonien zum neuen...

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Als die CDU durch Kohls Spendenaffäre schwer angeschlagen war, kam: Angela Merkel. Als David Cameron Großbritannien mit dem Brexit-Votum in die Krise stürzte, kam: Theresa May. Und nun, nachdem eine Reihe von Männern bei der SPD den Karren so richtig in den Dreck gezogen hat, kommt: Andrea Nahles. Merkwürdig, dass das angeblich starke Geschlecht vor allem dann, wenn die Lage aussichtslos sei, die Machtpositionen räume und Frauen nach oben durchwinke, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem...

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In seinem Leitartikel beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger mit dem Ergebnis der Bundestagswahl. Die Wähler hätten damit auch zum Ausdruck gebracht, wie sie die bisherige Politik der etablierten Parteien bewerten. „Schockierend“ sei daher nicht das Abschneiden der AfD, sondern das ungestörte Reifen solcher Wahlentscheidungen. Politik und Kirche sei es nicht gelungen, einen offenen Dialog mit jenen Menschen anzuzetteln, die sich zurückgesetzt fühlen und jetzt den rechten...

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In den Bundestags-Wahlprogrammen der Parteien nehme die Religion oder die Religionspolitik nur wenig Raum ein. Sicher gebe es nicht die eine Partei, die für Christen sozusagen zwangsläufig wählbar sei. Aber wenn eine Partei oder ein Kandidat das christliche Menschenbild als einzigartiges Geschöpf Gottes mit unveräußerlicher Menschenwürde, überzeugend vermittele und glaubhaft dafür einstehe, sei das an diesem Sonntag der Bundestagswahl ein guter Grund für eine Wahlentscheidung, meint...

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Deutsche Politiker reagieren inzwischen wie Pawlow’sche Hündchen nach der Konditionierung, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger: Erdogan klingelt – und der Speichel läuft, obwohl es nichts zu futtern gibt. Pawlow hat den Nobelpreis erhalten, Erdogan hat seinen Spaß. Die deutsche Politik sollte sich im Umgang mit Erdogan endlich an der Lerntheorie orientieren und den Reiz aus der Situation entfernen, den Provokateur nicht auch noch bestärken, fordert Metzger in seinem Leitartikel.

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Mit der Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei sofort abzubrechen, beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Zwar sei der Ärger über Erdogans Umgang mit Kritikern im eigenen Land, aber auch über die Anmaßung hoheitlicher Rechte gegenüber türkischen Staatsbürgern, die in EU-Staaten leben, groß. Dennoch gebe es Verträge zwischen der Türkei und der EU, die einzuhalten seien, meint Schuck. Deshalb sei die Forderung von...

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