Leitartikel-Archiv

KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit der Situation in Polen. Wie viel Nachholbedarf bezüglich europäischer Grundwerte bei manchen Regierungen bestehe, demonstriere derzeit die dortige neue nationalkonservative Regierung. Diese habe ein Mediengesetz erlassen, das die Pressefreiheit in den öffentlich-rechtlichen Sendern faktisch abschaffe. Anlass zur Hoffnung bestehe darin, dass die polnische Bevölkerung sich diese Entmündigung nicht kampflos bieten lässt.

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit der Jahreslsung für 2016. Eine Jahreslosung als Mutmacher werde in Zeiten des religiösen Fanatismus' und der grenzenlosen Menschenverachtung gut gebraucht. Sie müsse aber auch ankommen, meint Metzger: Sie müsse wirksam werden im Großen und im Kleinen, politisch und privat.

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit dem Erstarken des Nationalismus in Europa und dem Erfolg rechstpopulistischer Parteien wie zuletzt bei den Wahlen in Frankreich. Die Vorgänge in Warschau erinnerten an das Jahr 1933 in Berlin, die Abschottung Ungarns zeige den moralischen Verfall eines Staates binnen 25 Jahren auf, und das andauernde Chaos in Griechenland dokumentiere den Zustand der EU.

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Der Trend in Deutschland setzt sich laut OECD-Bildungsbericht fort: Die Studentenzahlen nehmen zu, Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Mit dieser Entwicklung beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. Schon jetzt würden Beschäftigte im Gesundheitswesen fehlen. In wenigen Jahren werde es kaum noch Menschen geben, die Dächer decken, Heizungen reparieren, Fliesen legen oder Wände tünchen. Koch meint: Auch nicht akademische Berufe sind eine ehrenwerte menschliche...

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Ist der Wunsch nach Sicherheit vor Terroranschlägen nur um den Preis der Einschränkung von Freiheit zu ­haben? Diese Frage stellt KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Die gegenwärtige Terrorgefahr bedrohe anders als Mitte der 1070er-Jahre jeden Bürger, denn jeder könne Opfer eines Anschlags werden, wenn er sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufhalte. Wenn durch Terror eine Atmosphäre der Angst geschaffen werde, so Schuck, dienten Ein­schränkungen dem Schutz der Freiheit.

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Wenn Unfassbares geschieht, verschlägt es den Menschen die Sprache. Sie suchen nach Symbolen: Im Internet wurden nach den Terror­anschlägen von Paris viele Profilbilder blau-weiß-rot unterlegt, der Gasometer, in dem Günther Jauch zur Talkshow bittet, wurde in den Farben der französischen Flagge ­illuminiert. Doch die Trikolore sei das falsche Symbol, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Flaggen seien Kennzeichen von Nationalstaaten, die Angriffe der Mordbrenner des IS würden aber nicht Staaten,...

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Mit der Entscheidung des Deutschen Bundestags zur Sterbehilfe beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Leitartikel. Im Nachrichtenstrudel der Flüchtlingspolitik sei sie fast untergegangen, dabei sei die Entscheidung von wegweisender gesellschaftspolitischer Dimension: Die geschäftsmäßige Sterbehilfe sei in Deutschland künftig verboten. Die Abgeordneten hätten damit ein starkes Zeichen für den Schutz des Lebens und für ein Sterben in Würde gesetzt.

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Die Wahlen in der Türkei sind Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Es sei eine schöne Hoffnung gewesen, meint er: Soziale, wirtschaftliche und rechtliche Standards gleichen sich an, bis die Türkei als demokratischer Staat mit einer überwiegend muslimischen Bevölkerung zum Beitritt zur Eropäischen Union bereit sei. Aber die Türkei sei politisch weit entfernt von dem, was Europa ausmachen sollte, so Koch. Das Land werde trotzdem hofiert. Denn in der Flüchtlingspolitik spiele...

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Das Handeln der Europäischen Union angesichts der Flüchtlingskrise ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger. Europa offenbare sich immer mehr als ein Konvolut nationaler Egoismen, das nur einer obersten Prämisse folge: Wir nehmen mit, was auch immer geht, aber die Probleme der anderen gehen uns nichts an. So könne Europa auf Dauer nicht funktionieren, urteilt Metzger.

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„Du siehst mich“ ist das Motto des Deutschen Evangelischen Kirchentags, der im Jubiläumsjahr der Reformation 2017 in Berlin und Wittenberg stattfindet. „Du siehst mich“ sei auch ausgewählt worden, weil immer mehr Menschen in sozialen Netzwerken Bilder von sich veröffentlichen, damit sie gesehen werden und vermeintlich Ansehen und Freunde gewinnen. KIRCHENBOTEN-Autor Stefan Mendling beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit dem soeben vorgestellten Leitwort des Kirchentages 2017.

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