Leitartikel-Archiv

KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch wünscht jedem Pfarrer als Berufsanfänger eine offene Gemeinde, in der kein Schatten eines Vorgängers die Atmosphäre verdunkelt und in der er Sprüche wie "Das haben wir schon immer so gemacht" oder "Das haben wir noch nie gemacht" nicht ­hören muss. Wenn dann der Neue sich in der Gemeindearbeit an den Rat des Paulus im 1. Thessalonicher hält, sind nach Kochs Meinung die Chancen auf eine gute Zusammenarbeit gar nicht so schlecht. Der Rat lautet: Prüfet aber alles, und...

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Zur Neugründung der "Freunde der Union" am Freitag, 30. Oktober 2015, um 18 Uhr in der Alten Eintracht in Kaiserslautern lädt KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger ein. Ein Thema des Abends werde das zeitgemäße und tolerante Verständnis der Traditionen des Pfälzer Protestantismus sein, ein weiteres wie die Organisation dieser neuen Arbeitsgemeinschaft „Freunde der Union“ unter dem Dach der pfälzischen Landeskirche gestaltet werden soll. Zwei Impulsreferate sollen in historischer und in...

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In seinem Leitartikel beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch mit dem Besuch von Papst Franziskus auf Kuba. Er meint, das Spannende an den Papstbesuchen auf Kuba seit 1998 seien aber nicht nur die religiösen Aspekte. Vor ­allem Franziskus sei daran gelegen, in dem kommunistischen Land das Ende der Ideologien zu propagieren: Nicht irgendwelchen Ideen, sondern den Menschen sei zu dienen.

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„Wir schaffen das.“ Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihrer alljährlichen Sommerpressekonferenz gesagt. Gemeint war, dass Deutschland die 800 000 bis eine Million Flüchtlinge in diesem Jahr bewältigen kann. Jetzt, nur knapp zwei Wochen später, schließt die Bundesregierung vorübergehend die Grenzen zu Österreich. Soll heißen: „Wir schaffen das doch nicht.“ KIRCHENBOTEN-Autor Jochen Krümpelmann sieht darin ein Versagen der Politik und fordert in seinem Leitartikel die Ursachen der Flucht...

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Mit der richtigen Wortwahl beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Stefan Mendling in seinem Leitartikel. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hatte kürzlich Roberto Blanco vor einem Millionenpublikum als einen "wunderbaren Neger" bezeichnet. Respektlosigkeit oder Rassismus, fragt Mendling.

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Ist eine Bannmeile um Flüchtlingsheime, in der die Demonstrationsrechte nur eingeschränkt gelten, das geeignete Mittel, Flüchtlinge in Deutschland zu schützen? Ja, sagt KIRCHENBOTEN-Redakteur Jochen Krümpelmann in seinem Leitartikel. Denn es gehe in erster Linie darum, Flüchtlinge davor zu schützen, dass ausländerfeindliche Demonstranten ihnen ihre menschenverachtenden Parolen direkt ins Gesicht brüllen und die Schutzsuchenden damit weiter traumatisieren.

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Der KIRCHENBOTE lädt „um des missionarischen Auftrags der Kirche und um der Liebe Christi willen“ für Freitag, 30. Oktober 2015, um 18 Uhr in die Alte Eintracht in Kaiserslautern ein. Neu gegründet werden sollen die „Freunde der Union“ – nicht als kirchenpolitische Vereinigung, sondern als Freundinnen- und Freundeskreis, der sich fast 200 Jahre nach der Kirchengründung mit den Anliegen und dem bis heute gültigen Erbe der Pfälzer Kirchenunion befasst.

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Als US-Außenminister Kerry vor wenigen Tagen Kuba besuchte und in Havanna nach 54 Jahren diplomatischer Abstinenz eine US-Botschaft eröffnete, nahm die Weltöffentlichkeit diese kleine Sensation im „Hinterhof“ der USA ohne großes Aufsehen zur Kenntnis. Nicht nur für die Karibik wäre es ein Zeichen der Hoffnung, wenn 56 Jahre nach dem Sturz des letzten kubanischen Diktators Batista Versöhnung möglich würde. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Von Jordanien und von Libanon aus betrachtet mutet die deutsche Debatte um die Länge der Liste der „sicheren Herkunftsstaaten“ einfach nur gespenstisch an. Die meisten der vier Millionen syrischen Flüchtlinge wurden dort aufgenommen und werden dort versorgt. Unterdessen wird in Deutschland da­rüber gestritten, wie der Zustrom von Menschen aus dem Westbalkan zu bremsen ist. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Genau drei Jahre vor der 200-Jahr-Feier der Pfälzer Kirchenunion ist es Zeit, sich über „das innerste und heiligste Wesen des Protestantismus“ in allen Teilen der pfälzischen Landeskirche erneut zu verständigen: Was bedeutet die Entscheidung zu einer presbyterial-synodalen (basisdemokratisch verfassten) Kirche heute? Was zeichnet heute eine Unionstheologie aus, der es 1818 gelang, die lutherischen und reformierten Unterschiede zu überwinden? Diese Fragen stellt KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut...

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