Leitartikel-Archiv

Die Aktion "Spürbar Sonntag" im pfälzischen Dekanat An Alsenz und Lauter war nach den Worten von Dekan Matthias Schwarz ein großer Erfolg. Mindestens ein Viertel mehr Menschen als sonst seien am 4. November in die Sonntagsgottesdienste des Dekanats gekommen, sagte Schwarz. Die beste Marketing-Strategie sei Mund-zu-Mund-Propaganda meint KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer in seinem Leitartikel.

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Mit der katholischen Weltbischofssynode zum Thema Jugend beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Er meint, gerade in den Fragen, die Jugendliche besonders beträfen, etwa in der Sexualethik, habe sich bei den Abstimmungen eine merkwürdige Zerrissenheit unter den 270 ­Bischöfen gezeigt.

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Brechts Dreigroschenoper steht Modell: Nach dem Fressen und vor der Moral kommt lang, lang nichts. Da wird weltweit der Tod des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi beklagt. Und wir exportieren Rüstungsgüter in das erdölreiche Land, das dafür gut bezahlt. Deutschland sieht das laut seinem Außenminister nach dem „Fall Khashoggi“ eher skeptisch. Ganz anders der US-amerikanische Präsident Donald Trump. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredateur Hartmut Metzger.

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Das Ergebnis der Landtagswahl in Bayern ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Der moderne Mensch wolle immer wieder neu und frei entscheiden. Er suche sich heraus, was ihm gerade gefällt. Heute CDU, morgen Grüne, übermorgen AfD. Diese Entwicklung werfe die Frage auf, was dann letztlich diese Gesellschaft der Individuen zusammenhalte, woher Orientierung komme und wo allgemein gültige Grundprinzipien diskutiert würden, meint Koch.

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Mit der Gründung der Vereinigung „Juden in der AfD“ beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel. Dadurch dürfte vielen Menschen erstmals bewusst geworden sein, dass es auch jüdische Mitglieder in dieser Partei gibt, schreibt er. Die AfD benutze die Gründung, um eine Liberalität herauszustellen, von der sie meilenweit entfernt sei, meint Schuck.

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Ob verpflichtend festgeschrieben im Lehrplan oder nicht, in einem Punkt waren sich bei der Fachtagung Gedenkpädagogik im Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen alle ­einig: Der Besuch von KZ-Gedenkstätten ist neben dem Einladen von Zeitzeugen oder der Mitarbeit bei lokalen Initiativen wie „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“ ein wichtiger Teil der Erinnerungsarbeit an Schulen. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat tiefe Spuren hinterlassen. Die Studie der Bischofskonferenz zeigt, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt. Es wurde systematisch vertuscht, das Ansehen der Kirche vielfach höher bewertet als Aufklärung und Opferschutz. Scham, Entschuldigung und der Versuch der Wiedergutmachung werden da nicht reichen. Die katholische Kirche hat ein Strukturproblem. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Heute, in einer Zeit der Gedankenlosigkeit über das politisch Erreichte, in der niemand mehr wegen seiner Gedanken in „Banden und Ketten“ kommt, klingt das tradierte Motiv „Es bleibet dabei, die Gedanken sind frei“, fast schon obszön. Immer wieder wabert es ohne Vernunft und Verantwortung dumpf dahin und erobert im schlimmsten Fall ­massenhaft die Straßen und Plätze. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Der demokratische Marktplatz der evangelischen Jugend auf dem Unionsfest in Kaiserslaiutern ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer. Er meint, nicht nur an der Jugend, aber natürlich auch an ihr sei es, scheinheilige Argumentationen besorgter Bürger in Sachen Flüchtlinge und Rassismus zu entlarven. Dafür sei auch gute Bildungsarbeit an Schulen gefragt.

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Im besten Falle macht Kunst verborgene Strukturen und tief liegende Befindlich­keiten einer Gesellschaft deutlich, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel. Der vier ­Meter hohen, vergoldeten Erdogan-Statue auf dem Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden ist das gelungen. Der Betrachter musste sich zunächst darüber klar werden, ob das Objekt verherrlichend oder ironisch gemeint ist.

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