Kommentar-Archiv

In KIRCHENBOTE 21 war ein Leitartikel zu lesen, der in seiner Spitze die Aussage enthält: Nach den Palästinensern fragt keiner! Im Anschluss wurde der Autor, KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger, bei Facebook als „Judenhasser, Nazi, Faschist, Antisemit und Antichrist“ bezeichnet. Wenn ein provokant-kritischer Kommentar anlässlich 60 toter und Hunderter verletzter Palästinenser, solche Hasstiraden auslöse, müsse man sich schon fragen, wie es im Nahen Osten jemals Frieden geben solle, meint...

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In der Praxis sind Protestanten vorsichtig, das zeige die Debatte über das Konzept der Erprobungsräume für kirchliche Arbeit in der Landessynode. Prinzipiell könnten die Synodalen der Idee schon etwas abgewinnen, Freiräume für neue Strukturen und Arbeitsweisen zu schaffen, auch mit dem Risiko, dass es schiefgehe. Doch das soll immerhin 250000 Euro im Jahr kosten. Da werde auch der beste Protestant zum Bedenkenträger, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seine Kommentar.

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Die großen Sportverbände inszenieren sich gerne meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Olympische Spiele und Weltmeisterschaften werden zu großen Festen der Völkerverständigung aufgeblasen, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gibt einen – wenn auch kleinen – Teil seiner Millionen für Kampagnen zu den Themen Fairness, Respekt und Antirassismus aus. Doch die moralische Selbstüberhöhung der Verbände hat ihre Tücken.

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Negerküsse gehen gar nicht. Der süße Kindertraum heißt mittlerweile Schokokuss, weil das Wort Neger als rassistisch gilt und verpönt ist – eine Übereinkunft, der die meisten Menschen folgen. Auf diesen Teil ihres kulturellen Erbes können die Deutschen leichten Herzens verzichten. Wolfgang Weissgerber beschäftigt sich in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN mit Mohrenköpfen, der Wittenberger Judensau und Kirchenglocken mit Hakenkreuzen.

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Die dritten Südwestdeutschen Medientage haben aufgezeigt, dass es auch im Zeitalter des Internets einen professionellen Journalismus geben wird und geben muss – obgleich sich dieser aufgrund der technischen Möglichkeiten deutlich verändern werde, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Kommentar. Die neuen Verbreitungswege per Internet müssten aber in absehbarer Zukunft für den Journalismus zu (bezahlten) Vertriebswegen werden, damit es ihn und die „professionelle...

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Not, weiß der Volksmund, lehrt beten. Politische Not lehrt in Bayern ganz offensichtlich das Aufhängen von Kreuzen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder muss gewaltige Angst haben, dass die AfD seiner CSU die Landtagswahlen verdirbt. Deshalb ordnete der evangelische Christ an, ab 1. Juni in allen Behörden des Landes ein Kreuz aufzuhängen. Söder hofft, dass die Wähler glauben, damit bewiesen er und seine Partei, welch patriotische Bayern sie sind und wie wacker sie sich der Islamisierung des...

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Kindertagesstätte, Altenheim – viele Einrichtungen in Deutschland gehören zur evangelischen Diakonie oder katholischen Caritas. Künftig müssen Arbeitgeber aus dem Bereich von evangelischer und katholischer Kirche laut einem Urteil des Europäichen Gerichtshofes nachprüfbar begründen, warum Bewerber für eine bestimmte Position Christen sein müssen. An diesem Urteil gebe es nichts auszusetzen, meint Wolfgang Weissegerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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Die Verleihung des Musikpreis „Echo“ an die Rapper Kollegah und Farid Bang ist von vielen Seiten wegen einer antisemitischen Textzeile in einem ihrer Songs kritisiert worden. Dass erste Künstler ihre Auszeichnung zurückgäben, sei eine gesunde Reaktion, meint KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer in seinem Kommentar. Eigentlich stelle sich aber die Frage, warum die gewaltverherrlichenden, homophoben, frauenverachtenden und antisemitischen Songs der beiden Deutsch-Rapper solchen Erfolg haben.

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Die katholischen Bischöfe in Deutschland streiten über den Zugang zur Kommunion für evangelische Christen. Sieben Bischöfe unter Führung des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki haben sich an den Vatikan gewandt, da sie eine von der Bischofskonferenz mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossene pastorale Handreichung für konfessionsverschiedene Ehen für unrechtmäßig halten. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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Die neue Bundesregierung hat erstmals die Stelle eines Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit geschaffen. Der Koalitionsvertrag schweigt sich aber über dessen Aufgaben aus, wenn man das Verfassen von Lageberichten in zweijährigem Abstand nicht mitzählt. Wenn aber von dem Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit nichts weiter als Berichte herumkommen, dann sei das deutlich zu dünn, meint Nils Sandrisser in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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