Kommentar-Archiv

„Wir schaffen das“, ist wohl der Satz ihrer langjährigen Kanzlerschaft, den Angela Merkel am liebsten ungesagt machen würde. Auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise war dieser Satz Ausdruck eines wirtschaftlich starken Landes, das mit Zuversicht, intakten politischen Strukturen und einer engagierten Zivilgesellschaft in die Zukunft blickte. Das ist nun gerade einmal drei Jahre her. Und alles ist anders. Dennoch war Merkels Satz nicht falsch, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in...

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Susanne Schröder beschäftigt sich in ihrem Kommentar im KIRCHENBOTEN mit Erntedank in Zeiten der Dürre. Trotz Ernteeinbußen durch den Dürresommer 2018: In den Supermärkten gebe es alles, und von allem reichlich. Es sei so viel zu essen da, dass in Deutschland jährlich 18 Millionen Tonnen Nahrung im Müll landen. Doch jedes Kilogramm Lebensmittel verbrauche Wasser, Boden, Arbeits- und Maschinenkraft – und erzeuge Kohlenstoffdioxid.

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Doping und seine Hintergründe sind Thema des Kommentars von Wolfgang Weissgerber im KIRCHENBOTEN. Eigentlich seien alle gegen Doping. Auch Sporttreibende, die dopen. Der Wettbewerbsdruck, die Konkurrenz, der Zwang zum Erfolg – so klingen die Ausflüchte, wenn einer erwischt werde. Die Empörung darüber sei groß, doch im Grunde könne derlei nicht verwundern. Warum sollte die Ellenbogengesellschaft ausgerechnet vor dem Sport haltmachen?

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4,6 Millionen EU-Bürger haben sich an einer Online-Umfrage beteiligt, 80 Prozent davon wollen die Uhren nicht mehr zweimal im Jahr umstellen. Die Mehrheit davon plädiert für eine dauerhafte Sommerzeit. Repräsentativ war die europaweite Umfrage aber nicht. 99 Prozent der rund 513 Millionen EU-Bürger – also der schweigenden Mehrheit, die nicht abgestimmt hat – scheint das Zeigergeschiebe also offenbar lieber zu sein. Eine Glosse von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer zur alljährlichen...

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Mehrere Jahre lang verhandelte das Land Rheinland-Pfalz mit mehreren Islamverbänden über eine Art Kirchenstaatsvertrag. Wichtigstes Ziel dabei sollte der Aufbau von landesweitem islamischen Religionsunterricht werden. Inzwischen ist klar: So einfach, wie vom Land erhofft, lässt das Vorhaben sich nicht umsetzen. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Karsten Packeiser.

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Gibt es auch heute Situationen des Alltags, die gleichnisfähig sind? Weil immer wieder Begriffe aus dem Fußball benutzt werden, um Situationen im persönlichen Leben oder in der großen Politik zu erklären, kann gefragt werden, ob der Fußball selbst als Gleichnis taugt. Zu so einem Gleichnis könnte die Geschichte des FC Kaiserslautern werden, wenn man die Dritte Liga mit der katholischen Vorstellung vom Fegefeuer vergleicht. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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Die pfälzische Diakonie hat ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. In Umfragen werde immer wieder deutlich, dass die Menschen an der Institution Kirche ganz besonders das soziale Engagement schätzen, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Kommentar. Doch die Organisation Diakonie führe die Kirche auch in ein Dilemma. Diakonische Einrichtungen seien eben nicht nur Ausdruck christlicher Nächstenliebe, sondern auch ganz profane Marktteilnehmer, die wirtschaftlich bestehen müssten.

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Roboter in der Pflege: Was zunächst fremd und vielleicht abstoßend klingt, hat Vorteile. Für das Jahr 2030 sagt die Bertelsmann-Stiftung in ihrem Pflegereport 500000 fehlende Pflegekräfte voraus. Eine Situation, in der Roboter hilfreich sein können. Es sei eine ethische Debatte notwendig, welche Aufgaben Roboter übernehmen können, ohne dass der Pflege Menschlichkeit verloren geht, meint Renate Haller in ihrem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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Fast ein Jahr ist vergangen, seit über 700 000 Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch vertrieben wurden. Aktuell bewegt uns ihr Schicksal kaum noch. Dass das öffentliche Interesse zurückgegangen ist, hat dramatische Folgen. Die Politik und damit die finanzstarken Geber stellen weniger Mittel zur Verfügung. Diese Lücke müssen humanitäre Hilfsorganisationen füllen. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Cornelia Füllkrug-Weitzel.

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Derzeit prüft der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen, ob der Bluttest auf Trisomie 21 (Downsyndrom) in den Leistungskatalog der Krankenversicherung aufgenommen wird. Seit 2012 ermöglicht der Test, per Blutuntersuchung bei der Mutter festzustellen, ob ein Kind wahrscheinlich mit Downsyndrom zur Welt kommt. Bis dahin war dies nur über eine Fruchtwasseruntersuchung möglich, bei der das Risiko für Fehlgeburten hoch ist. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Renate Haller.

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