Kommentar-Archiv

Wenn der neue Mainzer Bischof Peter Kohlgraf seine Bischofsweihe erhält, muss er nach dem Kirchenrecht dem Papst einen Treueeid leisten. Aber auch gegenüber dem Staat und den Bundesländern, über die sich sein Bistum erstreckt, musste er aufgrund des Reichskonkordats von 1933 die Treue schwören. Überholt sei das, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Kommentar.

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Noch nie hat ein US-amerikanischer Präsident so emotional und unverantwortlich reagiert wie Donald Trump auf die Provokationen Kim Jong Uns. In alttestamentlicher Manier prophezeite er Nordkorea „Feuer und Zorn, wie es die Welt noch nicht gesehen hat“. Bereits kurz danach vernebelte er die Gewalteskalationen seiner rechtsextremen Wähler in Charlottesville mit kreidebelegter Stimme. Irgendwie erinnert dieses Theater an amerikanische Seifenopern wie Dallas und Denver-Clan, meint...

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Die Steuereinnahmen des Bundes sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Die Beschäftigungszahl ist mit 44,2 Millionen Arbeitnehmerinnen und -nehmern so hoch wie nie seit der Wiedervereinigung. Steigend sei aber leider auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die an der Armutsgrenze leben. Nach aktuellen Berechnungen waren es 2016 rund 20 Prozent. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Renate Haller.

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Die Journalisten sind verunsichert. Sie wissen nicht, wo es in Zukunft hingeht mit ihnen und ihrer Zunft. Die Wege, wie Bürger an ihre Informationen kommen, haben sich grundlegend geändert und ändern sich weiter. Die Berichterstattung in der Flüchtlingskrise habe zum Bruch zwischen den Medien und einem Teil des Publikums beigetragen, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Kommentar.

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Im Zusammenhang mit der Entlassung von Kardinal Gerhard Ludwig Müller als Präfekt der Glaubenskongregation ist eine Diskussion entstanden um das theologische Selbstverständnis von Papst Franziskus. Bereits nach seinem ersten Lehrschreiben „Evangelii gaudium“ sei dem Papst ein enges Verhältnis zur Theologie der Befreiung nachgesagt worden, denn einige ihrer Grundgedanken seien darin aufgetaucht. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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Nicht alles läuft schlecht in Afrika: Fast überall auf dem Kontinent sinkt der Bevölkerungsanteil der Menschen in extremer Armut, in vielen Ländern wächst die Mittelschicht. Dennoch ist Afrika der große Verlierer der Globalisierung. Gerade noch drei Prozent beträgt sein Anteil am Welthandel halbiert. Nun sollen Länder, die gute Bedingungen für Investoren schaffen – sie werden auch „Reformchampions“ genannt –, von dem Plan profitieren und zu „Leuchttürmen“ der wirtschaftlichen Entwicklung werden....

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Die klassische Konfirmandenarbeit stecke in einer Krise, meint KIRCHENBOTEN-Autor Stefan Mendling in seinem Kommentar. Dabei gehöre sie zu einer der wichtigsten Bildungsaufgaben der Kirche. Angesichts des strengen Zeitplans vieler Heranwachsender sei der Konfirmandenunterricht, wie er seit 50 Jahren unverändert in wöchentlichen Treffen abgehalten wird, ein Auslaufmodell. Er werde den Jugendlichen von heute nicht gerecht. Die Lösung sieht er in Konfi-Camps: Die Jugendlichen seien dort aus ihrem...

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Seit der rot-rot-grüne Senat in Berlin beschlossen hat, im Wintersemester 2018/19 an der Philosophischen Fakultät der HU ein Institut für Islamische Theologie zu gründen, kommt Bewegung in die Wissenschaftspolitik. Ein islamisches Institut ist zwar nichts Ungewöhnliches, denn solche Institute gibt es schon an den Universitäten Tübingen, Frankfurt, Erlangen-Nürnberg, Münster und Osnabrück. Neu hingegen sei ein Vorschlag, den der Theologieprofessor Rolf Schieder jüngst verbreitet hat: Die...

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Das fehlende Personal in sozialen Diensten ist Thema des Gastkommentars von Stephan Bergmann im aktuellen KIRCHENBOTEN. Er beklagt, dass im Vergleich zu anderen Arbeitsbereichen wenig an Lobbyarbeit geleistet werde. Gerade in einem Wahljahr mit prall gefülltem Staatssäckel sollten die Menschen die Politik deshalb daran erinnern, dass soziale Daseinsfürsorge eine Kernaufgabe sei, meint Bergmann. Auch in Bezug auf das Wertschätzen von Berufen und Mitarbeitern im Sozialbereich. Soziale Arbeit...

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Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, hat mit Blick auf den Bundestagswahlkampf die Parteien zu mehr Wahrhaftigkeit gegenüber den Wählern aufgerufen. Nur wenn Politiker ihre politischen Botschaften und Ziele, aber auch drängende gesellschaftliche Probleme offen und ehrlich formulierten, genössen sie Vertrauen, sagte Schwaetzer. Ein Hintergrund von KRCHENBOTEN-Autor Alexander Lang.

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