Kommentar-Archiv

Die Verleihung des Musikpreis „Echo“ an die Rapper Kollegah und Farid Bang ist von vielen Seiten wegen einer antisemitischen Textzeile in einem ihrer Songs kritisiert worden. Dass erste Künstler ihre Auszeichnung zurückgäben, sei eine gesunde Reaktion, meint KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer in seinem Kommentar. Eigentlich stelle sich aber die Frage, warum die gewaltverherrlichenden, homophoben, frauenverachtenden und antisemitischen Songs der beiden Deutsch-Rapper solchen Erfolg haben.

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Die katholischen Bischöfe in Deutschland streiten über den Zugang zur Kommunion für evangelische Christen. Sieben Bischöfe unter Führung des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki haben sich an den Vatikan gewandt, da sie eine von der Bischofskonferenz mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossene pastorale Handreichung für konfessionsverschiedene Ehen für unrechtmäßig halten. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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Die neue Bundesregierung hat erstmals die Stelle eines Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit geschaffen. Der Koalitionsvertrag schweigt sich aber über dessen Aufgaben aus, wenn man das Verfassen von Lageberichten in zweijährigem Abstand nicht mitzählt. Wenn aber von dem Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit nichts weiter als Berichte herumkommen, dann sei das deutlich zu dünn, meint Nils Sandrisser in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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Gehört der Islam zu Deutschland? Nein, sagt Innenminister Horst Seehofer vehement, und kriegt dafür von seiner Kanzlerin Angela Merkel eine fette „Watschn“, über die er sich dann auch noch beschwert. Was soll das Ganze, fragt KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Kommentar. Das Christentum gehöre ebenso wenig zu Deutschland wie der Islam. Hier werde Religion einmal mehr instrumentalisiert.

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Das mit den Vorurteilen ist so ein Ding: Da hält man sich für weltoffen, tolerant und vorurteilsfrei. Und dann erwischt man sich doch dabei, wie man bei passender Gelegenheit schnell mit einem Urteil bei der Hand ist, das nicht auf Tatsachen und Beweisen beruht. Eine Glosse von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Trotz des Bürgerkriegs in Syrien gab und gibt es zahllose Regionen im Land, die vom Kriegsgeschehen weitgehend unbehelligt bleiben. Das dürfe aber keinesfalls als Argument dafür herhalten, man könne syrische Kriegsflüchtlinge ruhig in ihr Heimatland abschieben. Krieg sei kein unaufhörliches Sperrfeuer, Krieg sei dynamisch. Eine politische oder miltärische Lösung des Konfliktes sei nicht in Sicht. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

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Schon lange vor den Präsidentschaftswahlen im größten Land der Welt stand fest: Einen spannenden Wahlabend würde es in Russland nicht geben. Amtsinhaber Wladimir Putin führte in allen Umfragen haushoch, steht vor seiner vierten Amtszeit. Dass es nach der Wahl an diesem Sonntag zu einer Stichwahl kommen könnte, galt als ausgeschlossen. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Karsten Packeiser.

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Die Drei-Liter-Windel braucht kein Mensch. Sie fasst mehr Ausscheidungen, als ein Erwachsener am Tag produziert. Trotzdem gibt es sie – in Pflegeheimen weiß sich das überlastete Personal mitunter nicht anders zu helfen. Die Megawindel ersetzt die Begleitung beim Gang zur Toilette. Dafür ist keine Zeit. Für ein menschenwürdiges Dasein pflegebedürftiger alter Menschen ist jedoch mehr erforderlich als das Prinzip „satt und sauber“. Ein Kommentar von Wolfgang Weissgerber.

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Ende vergangener Woche wurde bekanntgegeben, dass Papst Franziskus den Speyerer Generalvikar Franz Jung zum neuen Bischof der Diözese Würzburg ernannt hat. Für die katholische Kirche ist es ein normaler Vorgang, dass Theologen selten ein Bischofsamt in ihrer Heimatdiözese übertragen bekommen, sondern in einem für sie fremden Bistum neu beginnen können. Das führt zu der Frage, aus welchem Reservoir in den evangelischen Kirchen die höchsten Repräsentanten ausgewählt werden. Ein Kommentar von...

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Über den Umgang mit Rettungspersonal ist derzeit jede Menge zu lesen und zu hören. Meist ist es nichts Gutes: Zu Silvester las man von angeblich beispiellosen Gewalttaten gegen Retter. Der Tenor lautet: Was ist das für eine brutale Gesellschaft geworden, die ihre Helfer schlägt und tritt? Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Nils Sandrisser.

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