Kommentar-Archiv

Die Ökumene wird in jeder Bilanz des Reformationsjubiläums hoch gelobt. Doch das öffentliche Ausstellen der Harmonie sei nicht immer redlich. Die Kirchen schadeten sich erheblich, wenn sie das Trennende kleinreden. Natürlich sei der Einwand richtig, dass theologische Differenzen bei den meisten Kirchenmitgliedern verblasst seien und im Alltag keine Rolle spielen. Aber dennoch dürften sie nicht verdrängt werden. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist Thema des Kommentars von KIRCHENBOTEN-Autor Wolfgang Weissgerber. Sie gefährde massiv Arbeitsplätze in Industrie und Verwaltung. Menschenleere Hallen, in denen Roboter Autokarosserien zusammenschweißen, seien ja bereits Realität. 3D-Drucker könnten fast jedes gewünschte Produkt herstellen – da gingen weitere Jobs verloren. Aber wer soll all die schönen Dinge kaufen, wenn keiner mehr Arbeit hat, um das erforderliche Geld zu verdienen, fragt Weissgerber.

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Vor 35 Jahren wurde in der Schweiz der Verein Exit gegründet. Sein Ziel: Unheilbar kranke Menschen sollen den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmen dürfen. Ein Jahr später, es war 1983, wurde in Deutschland an der Uniklinik Köln die erste Palliativstation gegründet. Ihr Ziel: Unheilbar kranke Menschen sollen am Lebensende selbstbestimmt und ohne Schmerzen auf ihren Tod warten dürfen. Seither hat sich viel getan rund um die Angst der Menschen vor dem Sterben. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von...

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Kommentar mit dem Zustand der Republik in Ost und West. Es gebe ein starkes Stadt-Land-Gefälle im Osten, und es gebe die „abgehängten“ Gebiete, in denen die Bevölkerungszahl dramatisch schrumpft. Aber es gebe unter anderem auch den Solidarpakt, renovierte Innenstädte, prosperierende Industrieregionen. Und es gebe die strukturschwachen Regionen mit einer Vielzahl leer stehender Häuser auch im Westen. 27 Jahre seien gemessen an...

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Erstmals seit zehn Jahren habe die Zahl der Menschen, die an Hunger und chronischer Unterernährung leiden wieder zugenommen: von 777 Millionen im Jahr 2015 auf 815 Millionen 2016. Ohne gewaltige weitere Anstrengungen könne das Ziel der Vereinten Nationen, bis 2030 eine Welt ohne Hunger zu schaffen, nicht erreicht werden. Dabei gebe es ausreichend Nahrung auf dem Planeten. Sie sei nur falsch verteilt. Ein Kommentar zum Erntedankfest von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Der Mensch möchte verstehen. Das Ordnen seiner Welt in erdachten Systemen hilft ihm, sich sicherer durchs Leben zu bewegen – aus Sicht der Evolutionsbiologen ist das ein Vorteil beim Überleben seiner Art. Das mag ein Grund dafür sein, dass Menschen auch immer wieder versucht haben, Gott mit den Mitteln des Verstands zu erklären und zu beweisen. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Anke von Legat.

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Das ökumenische Gemeindezentrum im Frankenthaler Stadtteil Pilgerpfad hat kürzlich seinen 40. Geburtstag gefeiert. Ökumenisch natürlich, mit Kirchenpräsident Christian Schad und Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Anlass für KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger, den Zustand der pfälzischen Ökumene im Jahr des 500. Reformationsjubiläums zu kommentieren. Er meint, noch 500 Jahre nach seinem Thesenanschlag in Wittenberg fordere Luther die Christen gewaltig heraus.

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Mit ihrem neuen Impulspapier will die EKD die Diskussionskultur in der Gesellschaft insgesamt verbessern. Das 32-seitige Papier mit dem Titel „Konsens und Konflikt: Politik braucht Auseinandersetzung“ wurde von der Kammer für Öffentliche Verantwortung der EKD erarbeitet. Herausgekommen sind zehn Impulse zu grundlegenden Fragen des Miteinanders in der Demokratie. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Helmut Frank.

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Wenn der neue Mainzer Bischof Peter Kohlgraf seine Bischofsweihe erhält, muss er nach dem Kirchenrecht dem Papst einen Treueeid leisten. Aber auch gegenüber dem Staat und den Bundesländern, über die sich sein Bistum erstreckt, musste er aufgrund des Reichskonkordats von 1933 die Treue schwören. Überholt sei das, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Kommentar.

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Noch nie hat ein US-amerikanischer Präsident so emotional und unverantwortlich reagiert wie Donald Trump auf die Provokationen Kim Jong Uns. In alttestamentlicher Manier prophezeite er Nordkorea „Feuer und Zorn, wie es die Welt noch nicht gesehen hat“. Bereits kurz danach vernebelte er die Gewalteskalationen seiner rechtsextremen Wähler in Charlottesville mit kreidebelegter Stimme. Irgendwie erinnert dieses Theater an amerikanische Seifenopern wie Dallas und Denver-Clan, meint...

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