Kommentar-Archiv

In seinem Hintergrund beschäftigt sich KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch mit der Frage, wie Profi-Fußballvereine mit der AfD umgehen. Für die beiden Profi-Fußballclubs in Rheinland-Pfalz, FSV Mainz 05 und 1. FC Kaiserslautern, sind die grundlegenden Werte der Vereine nicht mit den Positionen der AfD vereinbar. Zwar betonen beide Vereine ihre parteipolitische Neutralität, verweisen jedoch auf die Werte, für die ihre Clubs stehen.

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Der 9. November - Schicksalstag der Deutschen: 1918 ruft Philipp Scheidemann die Weimarer Republik aus. Fünf Jahre später, 1923, putschen Hitler und Ludendorff am 9. November gegen die Republik und 1938 zerstören die Nazis in der Reichspogromnacht hunderte jüdische Synagogen. Aber auch die Öffnung der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik 1989 gehört in diese Liste. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

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Einen neuen Feiertag in Norddeutschland – weitere Spuren hat das Reformationsjubiläum 2017 nicht hinterlassen. Oder doch? Über den Tag des Jubiläums hinaus werde zweierlei zurückbleiben: Die evangelische Kirche habe sich so intensiv wie nie mit den Lehren ihres Urvaters auseinandergesetzt – und mit seinen Irrlehren. Zweitens habe auch die katholische Kirche das Reformationsjubiläum für sich entdeckt, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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Für viele war es ein Schock, als Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz Abtreibung mit einem Auftragsmord verglichen hat. Abweichend vom Manuskript seiner Predigt über das Gebot „Du sollst nicht töten“ fiel der Satz „Ist es richtig, einen Auftragsmörder anzuheuern, um ein Problem zu lösen?“ Allerdings zeigten viele spontane Äußerungen in Interviews, dass Franziskus letztlich ein wertkonservativer Katholik sei, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Kommentar.

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Die Pläne von Bundesgesundheitsmnister Jens Spahn zur Behebung des Pflegenotstandes sind Thema des Kommentars von Nils Sandrisser im KIRCHENBOTEN. Er kritisert: Warum nur 13000 neue Stellen schaffen, wenn selbst die Bundesregierung, der Spahn angehört, einräumt, dass derzeit 36000 Stellen unbesetzt sind? Es gehe darum, mehr Menschen für die Pflege zu begeistern. Gelingen könne nur eine Reform, die alle Probleme berücksichtige und nicht an einigen vorbeigehe.

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„Wir schaffen das“, ist wohl der Satz ihrer langjährigen Kanzlerschaft, den Angela Merkel am liebsten ungesagt machen würde. Auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise war dieser Satz Ausdruck eines wirtschaftlich starken Landes, das mit Zuversicht, intakten politischen Strukturen und einer engagierten Zivilgesellschaft in die Zukunft blickte. Das ist nun gerade einmal drei Jahre her. Und alles ist anders. Dennoch war Merkels Satz nicht falsch, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in...

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Susanne Schröder beschäftigt sich in ihrem Kommentar im KIRCHENBOTEN mit Erntedank in Zeiten der Dürre. Trotz Ernteeinbußen durch den Dürresommer 2018: In den Supermärkten gebe es alles, und von allem reichlich. Es sei so viel zu essen da, dass in Deutschland jährlich 18 Millionen Tonnen Nahrung im Müll landen. Doch jedes Kilogramm Lebensmittel verbrauche Wasser, Boden, Arbeits- und Maschinenkraft – und erzeuge Kohlenstoffdioxid.

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Doping und seine Hintergründe sind Thema des Kommentars von Wolfgang Weissgerber im KIRCHENBOTEN. Eigentlich seien alle gegen Doping. Auch Sporttreibende, die dopen. Der Wettbewerbsdruck, die Konkurrenz, der Zwang zum Erfolg – so klingen die Ausflüchte, wenn einer erwischt werde. Die Empörung darüber sei groß, doch im Grunde könne derlei nicht verwundern. Warum sollte die Ellenbogengesellschaft ausgerechnet vor dem Sport haltmachen?

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4,6 Millionen EU-Bürger haben sich an einer Online-Umfrage beteiligt, 80 Prozent davon wollen die Uhren nicht mehr zweimal im Jahr umstellen. Die Mehrheit davon plädiert für eine dauerhafte Sommerzeit. Repräsentativ war die europaweite Umfrage aber nicht. 99 Prozent der rund 513 Millionen EU-Bürger – also der schweigenden Mehrheit, die nicht abgestimmt hat – scheint das Zeigergeschiebe also offenbar lieber zu sein. Eine Glosse von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer zur alljährlichen...

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Mehrere Jahre lang verhandelte das Land Rheinland-Pfalz mit mehreren Islamverbänden über eine Art Kirchenstaatsvertrag. Wichtigstes Ziel dabei sollte der Aufbau von landesweitem islamischen Religionsunterricht werden. Inzwischen ist klar: So einfach, wie vom Land erhofft, lässt das Vorhaben sich nicht umsetzen. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Karsten Packeiser.

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