Kommentar-Archiv

Kommenden Mai soll die Landessynode einen Nachfolger für den im Frühjahr 2019 ausscheidenden Oberkirchenrat Michael Gärtner wählen. Über Jahre wurden neue Oberkirchenräte in der Landessynode nach dem sogenannten Konsensmodell - drei kirchenpolitische Gruppen, jede besetzt eine Oberkirchenratsstelle - ausgesucht. Das Modell scheint jedoch seit der Wahl von Marianne Wagner im Frühjahr 2016 ausgedient zu haben. Ein Hintergrund von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Alles klar: Oben und unten, hell und dunkel, schwarz und weiß seien damals deutlich zu unterscheiden gewesen, meint Anke von Legat in ihrem Kommentar. Aber je länger die Schöpfung sich hinzog, desto komplizierter sei es geworden. Und wenn wir heute auf unsere Welt schauen, sei sie sehr unübersichtlich ­geworden. Dabei sei eine Frage immer gleich geblieben: Wie sollen wir leben?

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Vielleicht ist sie ja doch sexy, die evangelische Kirche. Zumindest ein bisschen. Wie anders wäre zu erklären, dass sich Prominente wie Fußballtrainer Jürgen Klopp, RTL-Moderatorin Frauke Ludowig, Regisseur Nico Hofmann oder Altpräsidentengattin Bettina Wulff öffentlich zu ihr bekannt haben. Sie alle gehörten zur illustren Reihe der Reformationsbotschafter, die im zu Ende gehenden Jubeljahr für Aufmerksamkeit sorgen sollten. Und oft hat es gut geklappt mit dieser Aufmerksamkeit. Ein Kommentar...

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Jerusalem klären wir ganz zum Schluss. Nur so sahen sich die USA, die Briten, die Russen, die arabische Welt und die Uno, sogar Israelis und Palästinenser selbst bislang in der Lage, über Wege zum Frieden in Nahost zu reden. Viel herausgekommen ist dabei zwar nicht. Aber was Donald Trump jetzt gemacht hat, geht gar nicht. Er negiert ohne Not den Anspruch der Palästinenser auf Jerusalem und erkennt es als Hauptstadt Israels an. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

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Die Evangelische Kirche der Pfalz ist eine Kirche auf der Suche nach ihrem Selbstverständnis. Das ist keine schlechte Diagnose für eine Kirche, deren Anspruch es ist, sich stetig zu reformieren. Wie alle Suchenden erprobt auch die pfälzische Landessynode neue Wege, ohne gleich alte Grundsätze aufzugeben. Eine doppelte Suche: nach Zeitgenossenschaft und Selbstvergewisserung, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Kommentar.

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In Niedersachsen wird über den Reformationstag als ständigen arbeitsfreien Feiertag diskutiert. Auch in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein wird erwogen, den 31. Oktober zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen. Im Süden der Republik hingegen bleibt es merkwürdig still. Dabei wäre das Anliegen des Reformationstags in seiner jetzt gefeierten ökumenischen Dimension deutschlandweit für die Gesellschaft und für alle Religionen ein Gewinn, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem...

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Nicht wenige Menschen nehmen Kirche nur noch an markanten Punkten ihres Lebens wahr. Dazu gehören auch Beerdigungen. Dabei geht es darum, ein Gefühl dafür zu vermitteln, welch ein Verlust entstanden ist, die Trauernden zu trösten. Wem das gelingt, der macht seine Arbeit gut, der wirbt im besten Sinne für seine Institution. Wem es aber nicht gelingt, schadet der Kirche. Evaluiert wird es aber nicht. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Andrea Seeger.

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Bis 15. November hat in Bonn die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) getagt. „Zukunft auf gutem Grund“, lautete das Leitwort der Tagung, doch die eingeladenen Experten bescheinigten der EKD vor allem, dass der Grund ziemlich wacklig ist. Weiterwurschteln sei also nicht länger angesagt, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN. Auch diese Erkenntnis sei nicht neu, schon vor gut zehn Jahren sollten zwölf kirchliche „Leuchtfeuer“ neues Licht in die Düsternis...

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Wer in diesen Tagen durch Palästina reist, spürt eine relative Ruhe. Aber die zeitweise Abwesenheit von Krieg und Gewalt macht noch lange keinen Frieden: nicht für Israel, wo ultraorthodoxe ­Juden in Jerusalem die Straßen blockieren und Steine werfen, weil sie Wehrdienst leisten sollen; nicht für Palästina, wo die große Mauer in Bethlehem und in Beit Jala Oliven­haine und Privatgrundstücke durchschneidet. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschreibt in seinem Hintergrund die Besonderheiten der pfälzischen Unionskirche. Die Zeitumstände seien günstig gewesen: Mit dem Wiener Kongress wurde die Pfalz zwar Teil des Königreichs Bayern, fand aber wegen ihrer Randlage in München keine große Beachtung. Dazu kam, dass in der Pfalz weiterhin der von Napoleon eingeführte Rechtskodex galt, was den Bürgern viele Freiheiten gab. Beim Neuaufbau gaben, anders als in anderen Landeskirchen, weder orthodoxe...

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